In der Discovery-Biologie (Jealott’s Hill) sollen in ersten Miniaturtests Erkenntnisse über jedwede biologische Aktivität eines neuen Moleküls gegenüber einem Schadorganismus gewonnen werden. Solche neue Verbindungen stammen ursprünglich aus der Syngenta Synthesegruppe, aus zugekauften Substanzensammlungen oder von externen Partnern wie spezialisierte Firmen und Universitäten oder Forschungsinstituten. Eine weitere wichtige Quelle für neuartige Strukturen sind natürlich vorkommende Substanzen, die aus Pflanzen, Pilzen und anderen Organismen gewonnen werden. Die Wirkung der vielversprechenden und neuartigen Verbindungen wird regelmässig mit Chemikern und Biochemikern beider Forschungsstandorte besprochen.
Mittels Syntheseprojekten wird versucht, die biologische Wirksamkeit dieser sogenannten Leitstrukturen weiter zu verbessern. Die auf diese Weise entdeckten und optimierten Verbindungen werden daraufhin im Labor und in den Gewächshäusern in Stein geprüft, bis die besten und interessantesten „Kandidaten“ aus der ursprünglichen Fülle für Freilandversuche unter natürlichen Bedingungen ausgewählt werden können.