Vom Strukturwandel in der Landwirtschaft 

Mitte Mai fand im bernischen Gerzensee eine weitere Agrolink-Tagung statt: Agrolink ist eine gemeinsame Veranstaltung des Schweizerischen Bauernverbandes (SBV) und von Syngenta. Thema war dieses Jahr der Strukturwandel in der Landwirtschaft.

Die äusseren Bedingungen für die Agrolink-Tagung 2012 hätten besser nicht sein können: Das Studienzentrum Gerzensee inmitten idyllischer Land(wirt)schaft, ein prächtiges Alpenpanorama und angenehm warme Temperaturen von über 25 Grad.

Vielfältig und spannend ging es aber auch an der eigentlichen Veranstaltung zu und her: So berichtete nach einer Grussadresse von Syngenta-Geschäftsleitungsmitglied Christoph Mäder und SBV-Vizepräsident Sepp Dissler der Westschweizer Junglandwirt Gary Cherpillod in zum Teil sehr persönlichen Anekdoten über seine Erfahrungen bei der Übernahme eines Kleinbetriebs.

Unterschiedliche Perspektiven
Weitere Referentinnen und Referenten waren Peter Moser, Leiter des Archivs für Agrargeschichte, Andrea Schwarzmann,  Landesbäuerin aus Vorarlberg in Österreich, oder Ulrich Straub von der Agridea, der Schweizerischen Vereinigung für die Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums. Sieben Gründe, warum der Strukturwandel in der Schweiz nicht (!) gebremst werden sollte, erläuterte als weiterer Referent zudem der Agrarökonom Beat Meier von der Beratungsfirma bemepro.

Plattform für Dialog
Agrolink ist die Plattform der führenden Entscheidungsträger in der Schweizer Landwirtschaft für Dialog, gemeinsames Lernen und den Wissensaustausch. Agrolink schafft damit die Grundlage zur Meinungsbildung und konstruktiven Lösungsfindung für die Schweizer Landwirtschaft von morgen. Getragen wird Agrolink vom Schweizerischen Bauernverband (SBV) und von Syngenta.

Diskussion anregen
Im Zentrum des Anlasses steht ein jährlich wechselndes, zukunftsgerichtetes Thema ohne tagespolitische Aktualität. Führende Experten beleuchten dieses von verschiedenen Seiten und regen damit die Diskussion an. In verschiedenen Workshops werden unabhängig von Positionen und Interessen Ansätze erarbeitet, die dann dem Plenum vorgestellt werden. Dieses Mal beschäftigten sich die verschiedenen Arbeitsgruppen mit der Grösse und Anzahl der Betriebe in der Schweiz oder mit der Zukunft der multifunktionalen Landwirtschaft, aber auch mit den sozialen Ansprüchen der Bauernfamilien.

 

 

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Syngenta in der Schweiz 2013

Syngenta in der Schweiz. Daten und Fakten 2011