Im Kanton Basel-Stadt ist das Baubewilligungsverfahren mehrstufig geregelt: Nach Eingabe des Baugesuchs wird dieses im Kantonsblatt publiziert. Sämtliche Unterlagen des Bauvorhabens liegen sodann während 30 Tagen im Bauinspektorat öffentlich auf. Damit die Nachbarinnen und Nachbarn des Syngenta Areals nicht nur darüber lesen sondern aus erster Hand Informationen zu diesem Vorhaben erhalten konnten, wurden sie zu einem Feierabendgespräch eingeladen.
Nachbarschaft informiert
Obwohl die erste Bauphase mit der umfassenden Sanierung des Gebäudes 1007 hauptsächlich von der Arealseite her erfolgen wird, hat am 19. Januar Peter Riebli, Leiter der Syngenta Werke Nordwestschweiz und für das Projekt ROSE zuständig, die unmittelbare Nachbarschaft bereits umfassend über das Bauvorhaben informiert. Rund 60 Quartierbewohnerinnen und -bewohner sowie drei Grossräte und die Leiterin sowie ein Vorstandsmitglied des Stadtteilsekretariats Kleinbasel liessen sich die Gelegenheit nicht entgehen, mit Syngenta ins Gespräch zu kommen.
Reges Interesse
Die Baustelleneinrichtung und danach der Beginn der effektiven Bautätigkeit der ersten Phase erfolgt in den nächsten paar Monaten. Dabei handelt es sich um Arbeiten, die insbesondere für die Mitarbeitenden von Syngenta aber auch von weiteren auf dem Areal Rosental tätigen Unternehmen, bzw. Institute zeitweise mit Beeinträchtigungen wie Lärm und einem höheren Verkehrsaufkommen verbunden sein werden.
Aber auch die Nachbarschaft wird von diesen Aktivitäten einiges mitkriegen.In der ersten Bauphase handelt es sich dabei vor allem um den Lastwagenverkehr wie auch Lärm infolge der Erdbebensicherung der Gebäude. Sehr geschätzt wurde deshalb von den Gästen des Informationsabends die Präsentation des Projekts ROSE, mit Erläuterungen zur Bedeutung des Hauptsitzes von Syngenta und den geplanten rund 1000 attraktiven Arbeitsplätzen, aber auch die Offenlegung der Fakten im Hinblick auf mögliche Beeinträchtigungen.
Informationsfluss
Gerne genutzt wurde beim Apéro sodann die Kontaktpflege, wobei Adressen und Telefonnummern ausgetauscht wurden. Und die aufliegende Broschüre „Umbau Rosental“ ist dabei als zusätzliche Informationsquelle eingepackt worden. Die Zusage, dass auch künftig die Nachbarschaft auf dem Laufenden gehalten würde, haben alle sehr begrüsst.