Was vor über 100 Jahren mit der Produktion von Indigo begann - ein synthetischer Farbstoff den beispielsweise auch Levi-Strauss für seine Jeans in den USA benötigte - ist heute ein vielseitiger Produktionsstandort für Pflanzenschutzmittel.
Das Syngenta Werk in Monthey im Kanton Wallis zählt zu den wichtigsten Produktionsstandorten von Syngenta. Er verfügt über eine aktuelles Produkteportfolio und eine schlanke Organisationstruktur. Hier werden Herbizide, Fungizide und Insektizide zum Schutz der weltweit wichtigsten Kulturpflanzen wie Baumwolle, Reis, Getreide und Zitrusfrüchte hergestellt. Diese Tätigkeiten umfassen auch die Herstellung von Basis- und Zwischenprodukten sowie von Wirkstoffen, deren Formulierung und Verpackung sowie die Entwicklung neuer Produkte bis zur Herstellungsreife.Die Anlagen in Monthey sind vielseitig einsetzbar, so dass rasch und kostengünstig neue Substanzen produziert werden können.
Ein klares Bekenntnis zum Standort Monthey und damit auch zur Schweiz sind die im Jahre 2008 getroffenen Investitionen von rund CHF 150 Millionen in neue Kapazitäten im Werk. Bis ins Jahre 2010 wurden dort die Produktionskapazitäten für wichtige Pflanzenschutzmittel ausgebaut, um dem weltweit steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln und damit auch nach Pflanzenschutzprodukten gerecht zu werden.
In Monthey arbeiten mehr als 800 kompetente und flexible Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Gebäude von Syngenta befinden sich auf einem Industrieareal, das zusätzlich von zwei weiteren chemischen Unternehmen sowie einer Dienstleistungsfirma genutzt wird. Syngenta kann hier auf eine qualitativ hochstehende Infrastruktur zurück greifen: ARA (Abwasserreinigungsanlage), Abfallverbrennungsöfen, ein umfassendes Leitungssystem zwischen den Gebäuden und Einrichtungen zur Energieversorgung. Nicht zuletzt ist das Werkareal für den Schienentransport zugänglich.