Pflanzenschutzforschung wird seit den frühen 60er und 70er Jahren in Stein,im Kanton Aargau, betrieben. Knapp 30 Minuten von Basel Richtung Zürich entfernt, haben bereits die Vorgängerfirmen der Syngenta – Ciba, Ciba-Geigy und Novartis – auf diesen Standort gesetzt und unterhielten dort Gewächshäuser und Labors. Novartis konzentrierte im Jahre 1997 die gesamten Biologieaktivitäten für die Pflanzenschutzforschung in Stein.
Im Jahre 2007 weihte Syngenta drei weitere Neubauten (Interaktionszentrum, Chemielabor-gebäude und Seed Care-Institut) in Stein ein. Diese Standorterweiterung mit einem Investitionsvolumen von rund 85 Millionen Schweizer Franken ermöglichte die Zusammenführung der biologischen und chemischen Forschung an einem einzigen Standort.
Der Forschungsstandort Stein in der Schweiz ist ein wissenschaftliches Kompetenzzentrum für die Forschungstätigkeiten im Bereich Pflanzenschutz und Saatgutbehandlung. Rund 300 Forscherinnen und Forscher suchen nach innovativen Lösungen in den Bereichen Insektizide und Fungizide, sowie für den Geschäftsbereich Bereich Lawn& Garden. Zu den hochmodernen Anlagen gehören unter anderem nutzungsspezifische Gebäude, Gewächshäuser und 100 Klimakammern. In den Klimakammern können die Verhältnisse von nahezu jedem Ort der Welt simuliert werden. Des Weiteren erlauben die grossen Gewächshäuser auch Versuche in einem Rahmen, der in den Kammern nicht möglich wäre.
Syngenta verfügt in Stein über ein hochmodernes Seed Care-Institut und ein neues Chemielaborgebäude. Mit dem Umzug von rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Basel in die neuen Gebäude in Stein befinden sich nun biologische und chemische Forschung „unter einem Dach“. Die Mitarbeitenden in der Schweiz arbeiten eng mit ihren Kolleginnen und Kollegen des Jealott’s Hill International Research Centers in Grossbritannien zusammen.