- Syngenta lehnt die vom Bundesrat vorgeschlagene Verlängerung des Moratoriums auf das Inverkehrbringen gentechnisch veränderter Pflanzen und Pflanzenbestandteilen in der Schweiz ab.
- Gentechnisch veränderte Pflanzen können mittelfristig auch für Schweizer Landwirte ein wichtiges Instrument sein, um den Herausforderungen der nächsten Jahre zu begegnen. Dazu zählen Klimawandel, Öffnung der Märkte, knapper werdende natürliche Ressourcen und eine steigende Bevölkerungszahl.
- Syngenta anerkennt die politische Bedeutung des Nationalen Forschungsprogramms 59, ist jedoch der Auffassung, dass die Sicherheit von Nahrungsmitteln für Mensch, Tier und Umwelt im Rahmen der strengen Zulassungsverfahren hinreichend evaluiert wird. Des Weiteren besteht auf der Grundlage von mehr als zehn Jahren Erfahrung mit gentechnisch veränderten Organismen ein grosser Reichtum an internationalen Studien, welche die Sicherheit dieser Pflanzen und der daraus gewonnen Produkte belegen.
Position von Syngenta
Syngenta lehnt die vom Bundesrat vorgeschlagene Verlängerung des Moratoriums (temporäres Verbot) auf das Inverkehrbringen von gentechnisch veränderten Pflanzen und Pflanzenbestandteilen bis ins Jahr 2013 ab.
Um auf die Herausforderungen der nächsten Jahre (Klimawandel, Öffnung der Märkte, knapper werdende natürliche Ressourcen und eine steigende Bevölkerungszahl) angemessen reagieren zu können, müssen Landwirte aus allen agronomischen Instrumenten wählen können, wozu auch die Biotechnologie gehört. Nur wenn ihnen sämtliche Mittel zur Verfügung stehen, können sie qualitativ hochwertige Nahrungsmittel zu wirtschaftlich kompetitiven Konditionen produzieren und gleichzeitig die Natur und Umwelt schützen.
Syngenta anerkennt die politische Bedeutung des Nationalen Forschungsprogramms 59 über „Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen“, ist jedoch der Auffassung, dass die Sicherheit von Nahrungsmitteln für Mensch, Tier und Umwelt im Rahmen der strengen Zulassungsverfahren hinreichend evaluiert wird. Des Weiteren besteht auf der Grundlage von mehr als zehn Jahren Erfahrung mit gentechnisch veränderten Organismen ein grosser Reichtum an internationalen Studien, welche die Sicherheit dieser Pflanzen und der daraus gewonnen Produkte belegen