Biotechnologie

Highlights der Biotechnologie-Pipeline von Syngenta

Die reichhaltigen und vielfältigen Keimplasma-Ressourcen waren in Verbindung mit molekularen Züchtungsmethoden die Grundlage für noch schnellere Innovationen im Geschäftsbereich Seeds.

Bei Feldsaaten konzentriert sich F&E auf das Hauptziel der Landwirte qualitativ hochwertigere Erträge zu erzielen. Eine Verbesserung der wichtigsten Nährstoffkomponenten, wie Stärke, Öl oder Proteingehalt, verbessert die Qualität von Nahrungs- und Futtermitteln und trägt zunehmend auch zur Produktion von Biotreibstoffen bei. Markerunterstützte Züchtungsmethoden helfen, die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten zu steigern und die Eignung der Produkte zum Kochen, Backen und Brauen zum Vorteil der verarbeitenden Industrie und des Endverbrauchers zu steigern. Sie werden ausserdem zur Verbesserung der agronomischen Eigenschaften der Pflanze wie Grösse und Keimverhalten genutzt.

Im Bereich Gemüsesaatgut entwickelt Syngenta neue Produkte, die dem Verbraucher gleich bleibend hohe Qualität, verbessertes Aussehen, besseren Geschmack und bessere Konsistenz liefern. Durch leistungsfähige Analysemethoden haben sich die Kenntnisse der Syngenta Wissenschaftler über Geschmack, Aroma und Nährwert ständig erweitert. Deswegen und dank fortschrittlicher Züchtungsmethoden kann Syngenta nun noch schneller neues Saatgut entwickeln.

Bei Blumen bietet Syngenta Gartenbaubetrieben und Verbrauchern eine grosse Vielfalt ständig neuer, intensiverer, lebendigerer Farben, besseres Blühverhalten und längere optische Attraktivität, kombiniert mit immer einfacherer Handhabung für Gärtner und Händler.

Für den Kunden bedeutet das eine grössere Auswahl an verbesserten Pflanzenarten und Hybriden. Jahr für Jahr kommen Hunderte neuer Saatgutprodukte auf den Markt.

Input Traits „Input Traits“, neue Pflanzeneigenschaften, die hauptsächlich Landwirten zugute kommen, gewinnen weiter an Bedeutung, besonders bei Mais und Soja in den USA und Lateinamerika. Syngenta beabsichtigt in naher Zukunft, einen vollständigen Satz kombinierter Traits („stacked traits“) bei Mais anzubieten, einschliesslich Glyphosattoleranz und Resistenz gegen Blattund Bodeninsekten. Das Unternehmen baut dabei auf Qualität und Breite des Keimplasmas das seit der Integration von GARST®, GOLDEN HARVEST® und NK® zur Verfügung steht. Diese „stacked traits“ werden im Lauf der drei kommenden Jahre auf den Markt kommen.

Auch bei der Entwicklung des neuartigen Insektenbekämpfungs-Traits VIPCOT™ für Baumwolle konnte Syngenta dank einer Partnerschaft mit dem in den USA führenden Hersteller von Baumwollsaatgut Fortschritte erzielen. Dieser Trait befindet sich in der letzten Stufe der Auswahl der Technologieoptionen für die spätere Vermarktung.

Output traits
Während Input Traits wie etwa die Resistenz gegen Insekten auf wichtige Vorteile für den Landwirt abzielen, sind „Output Traits“ Eigenschaften, die der verarbeitenden Industrie und nicht zuletzt den Konsumenten zusätzlichen Wert bieten.

Die Arbeit an Biopharma-Projekten schritt 2005 so weit fort, dass klinische Studien begonnen werden können. Mit Blick auf die längeren Entwicklungszeiten und die damit zusammenhängenden Kosten bis zur vollständigen Kommerzialisierung hat Syngenta entschieden, externe Partner zu suchen, die diese Projekte bis zu fertigen Arzneimitteln weiterentwickeln. Die dadurch frei werdenden F&E-Ressourcen werden anderen Bereichen zugeführt.

Mais wird zu einem grossen Teil zu Tierfutter verarbeitet. Seit einiger Zeit wird er zudem auch zur Produktion von Ethanol verwendet. In Zukunft sollten daher Traits, die speziell auf diese Anwendungen ausgelegt sind, neue Vorteile in diesem Bereich bieten. Syngenta entwickelt zurzeit Produkte für beide Bereiche. Durch den Einbau des Enzyms Phytase in das Maiskorn selbst lassen sich im Vergleich zum Beimischen von Enzymen während des Pelletierens des Tierfutters zusätzliche Vorteile erzielen. Für eine effizientere Ethanolproduktion entwickelt Syngenta Mais mit dem „eingebauten“ Enzym Amylase. Das Enzym Amylase beschleunigt die Umwandlung von Stärke in Zucker.

Erste Feldversuche sind 2005 erfolgreich durchgeführt worden und die Registrierungsdossiers wurden bei den amerikanischen Zulassungsbehörden eingereicht.

Entwicklungspipeline Mais-Merkmale
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