Marktdaten und Zahlen

Herausforderungen in der globalen Landwirtschaft Unser Beitrag
Die Weltbevölkerung wird in den nächsten 25 Jahren voraussichtlich um 1,7 Milliarden auf mehr als 8 Milliarden Menschen wachsen. Rund 40 Prozent der Weltbevölkerung leben von der Landwirtschaft. Syngenta hat 2007 USD 830 Millionen, rund 9 Prozent des Umsatzes, in Forschung und Entwicklung investiert und mehr als 300 Neuzulassungen für Pflanzenschutzmittel sowie rund 500 Neuzulassungen für kommerzielles Saatgut erhalten.
Aufgrund der zunehmenden Verstädterung und veränderter Ernährungsgewohnheiten wird sich der Kalorienbedarf pro Kopf erhöhen. Die Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Naturfasern wird infolgedessen um rund 35 Prozent zunehmen. Da die landwirtschaftliche Anbaufläche begrenzt ist, ist eine kontinuierliche Ertragssteigerung erforderlich – diese kann nur mit Technologie und Innovation erreicht werden. Syngenta erfüllt die Bedürfnisse von Landwirten durch kontinuierliche Innovationen, die die Produktivität steigern und dazu beitragen, auf begrenzten Anbauflächen mehr Nahrungsmittel und Naturfasern erzeugen zu können.
Ferner ist die Verarbeitung von Pflanzen zu Biotreibstoffen als Alternative für fossile Brennstoffe stark gestiegen. 2006 wurden rund 20 Prozent der US-Maisernte für die Treibstoffproduktion verwendet; das entspricht einer Steigerung um 300 Prozent im Vergleich zum Jahr 2000. Dieser Trend wird die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten zusätzlich steigern. Pflanzen, die unter Verwendung hochwertiger Saatgutsorten und Pflanzenschutzmittel von Syngenta angebaut werden, ermöglichen eine effizientere Erzeugung von Biokraftstoffen. Syngenta entwickelt zudem neuartige Maishybridsorten, die speziell auf diesen neuen Verwendungszweck abgestimmt sind.
Wasser ist eine knappe Ressource. Ein Drittel der Weltbevölkerung hat bereits keinen ausreichenden Zugang zu frischem Trinkwasser; dieser Anteil wird sich bis 2035 voraussichtlich verdoppeln. Rund 70 Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs entfallen auf Bewässerung in der Landwirtschaft. Pflanzenschutzmittel von Syngenta reduzieren Ernteverluste durch Schädlinge und Pflanzenkrankheiten und tragen dadurch dazu bei die Effizienz der Bewässerung in der Landwirtschaft zu steigern und Bodenerosion zu verhindern. Mit dem Ziel neue Flächen für die Landwirtschaft nutzbar zu machen, entwickelt Syngenta ferner neue Pflanzensorten, die widerstandsfähiger gegen Trockenheit sind.
Ohne die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln würden rund 40 Prozent der weltweiten Ernte durch Schädlinge oder Krankheiten verloren gehen. Rund 600 Millionen Hektar Land – drei Mal die landwirtschaftliche Anbaufläche der USA – würden benötigt, um diese Ernteverluste zu kompensieren. Ohne Produkte von Syngenta würden jährlich rund 80 Millionen Tonnen Mais und 40 Millionen Tonnen Getreide durch Schädlinge, Unkräuter oder Krankheiten vernichtet.
Der Einsatz von Biotechnologie in Saatgut zur Steigerung der Pflanzenproduktivität und -qualität findet immer stärkere Anwendung. Über die letzten zehn Jahre ist die Anbaufläche gentechnisch veränderter Nutzpflanzen von 1,7 Millionen Hektar in sechs Ländern auf 102 Millionen Hektar in 22 Ländern gestiegen. Mehr als 60 Prozent des von Syngenta verkauften Mais- und Sojasaatgutes enthalten genetisch veränderte Pflanzeneigenschaften, so genannte Traits. Weitere neuartige Traits befinden sich in der Entwicklung.

Quellen: FAO, FAPRI, ISAAA, Phillips McDougall, Vereinte Nationen, Weltbank.

 

 

 

Site Search

Globale Standorte

Produkt- und Material- sicherheitsblätter:

Email Subscription

Falls Sie regelmässig Informationen über Syngenta erhalten möchten.
hier anmelden