Forschung und Entwicklung - Wo?
Einführung Basel und Stein Jealott's Hill SBI CTL Internationales Netz für Pflanzenschutz- Feldtests Saatgut Kollaborationen |
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EINFÜHRUNG
Mit der Aufgabe weiterwachsen
Mit der Weiterentwicklung der modernen Landwirtschaft, angetrieben durch das
Bedürfnis nach qualitativ hochstehender Nahrung, wird auch die Nachfrage nach
modernen Pflanzenschutzprodukten und neuen Saatgutsorten weiter zunehmen.
Unsere Forschungszentren in aller Welt werden sich weiterhin an vorderster
Front für neue Lösungen einsetzen, um die Menschen überall auf der Welt zu
ernähren, zu kleiden und zu schützen. Diese Forschungsaktivitäten werden zur
Entwicklung neuartiger Produkte und Methoden führen, die sicher und wirksam
sind und eine nachhaltige Landwirtschaft ermöglichen.
Wir beschäftigen 4 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Forschung, Technologie und Entwicklung.
Wir pflegen über 400 Kollaborationen mit externen Forschungspartnern, Universitäten und Hochschulen.
Unsere vier grössten Forschungsstandorte befinden sich in der Schweiz, Grossbritannien und den USA.
Wir betreiben zwei Labors für molekulare Marker (Stanton Minnesota, Toulouse Frankreich).
Globale Forschungs- und Technologieeinrichtungen
Syngenta ist ein führendes, weltweit tätiges Agribusiness- Unternehmen, das im
Jahr 2000 durch den Zusammenschluss von Novartis Agribusiness und Zeneca
Agrochemicals entstand. Die Gründung von Syngenta brachte zwei führende
Unternehmen mit ausgezeichneten weltweiten Forschungsaktivitäten zusammen.
Unsere Vision ist es, der führende Anbieter innovativer Pflanzenschutz- und
Saatgutlösungen zu sein und Markenprodukte zu entwickeln, auf die sich die
Landwirte überall innerhalb der Nahrungs- und Futtermittelkette verlassen
können.
Um diese Vision zu verwirklichen, besitzt das Unternehmen grössere Forschungseinrichtungen in der Schweiz, Grossbritannien und den USA. Daneben verfügen wir über Feldteststationen in allen Klimazonen der Welt sowie zwei Labors für molekulare Marker. Die firmeninterne Forschungstätigkeit von Syngenta wird ausserdem durch über 400 Kollaborationen und Partnerschaften mit Institutionen und Unternehmen überall auf der Welt ergänzt. Dazu zählt die Zusammenarbeit mit führenden Universitäten und Hochschulen, Forschungsinstituten und Privatunternehmen. Diese Kombination verleiht Syngenta eine geographische Ausgewogenheit ihrer Forschungsaktivitäten sowie den Zugang zu neuen Technologien und wichtigen Pools wissenschaftlicher Fachleute in aller Welt.
Unsere Forschungs- Kompetenzzentren
| Unsere grössten Standorte:
*Basel und Stein – Pflanzenschutzforschung *Jealott’s Hill – Zentrum für Discovery (Entdeckung) und Bio-Performance-Forschung Ein massgeblicher Standort für Umweltwissenschaften und Pflanzengenetik *Syngenta CTL – Regulatorische Studien und toxikologische Forschung *Syngenta Biotechnology Inc. – Pflanzengenetikforschung und -entdeckung |
Weitere wichtige Standorte: *Zwei Labors für molekulare Marker *Globales Netz von Feldtesteinrichtungen *Seeds – Forschungsstandorte in allen grösseren Regionen |
Unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten konzentrieren sich auf grosse
Standorte in der Schweiz, Grossbritannien und den USA. Diese Kompetenzzentren
spezialisieren sich auf unterschiedliche Schlüsselfunktionen. Sie sind
massgebend für die Entdeckung und Entwicklung unserer zukünftigen Produkte.
Unsere Anlagen in Basel und Stein in der Schweiz sind auf die Pflanzenschutzforschung spezialisiert.
In Grossbritannien vereinigt das Jealott’s Hill International Research Center in Berkshire unsere Kompetenzzentren für Discovery (Entdeckung) und Bio-Performance-Forschung und ist zugleich der Partnerstandort von Syngenta Biotechnology Inc. für Pflanzengenetik. Daneben arbeiten die Umweltwissenschaftler von Jealott’s Hill auch eng mit unserem toxikologischen Zentrallabor (Syngenta CTL) in der Nähe von Manchester zusammen. Dort befindet sich eine Einrichtung für regulatorische Studien und innovative Forschung auf den Gebieten Toxikologie und Gesundheitsbeurteilung.
In den USA Syngenta Biotechnology Inc. in Triangle Park, Nord-Carolina ist vor allem auf die Pflanzengenetik spezialisiert.
Zu den weiteren wichtigen Standorten zählen unsere Labors für molekulare Marker und unser weltweites Netz von Feldstationen. Ausserdem verfügen wir über saatgutspezifische Forschungsanlagen in allen grösseren Regionen der Welt.
Die Tätigkeit unserer Forschungszentren konzentriert sich auf fünf Hauptgebiete:
*Entwicklung neuer Pflanzenschutzchemikalien zur Unkraut-, Schädlings- und
Krankheitsbekämpfung
*Unterstützung und Weiterentwicklung des bestehenden Produktsortiments für
unser Saatgut- und Pflanzenschutzportfolio
*Integration von Lösungen auf chemischer und gentechnischer Basis
*Entwicklung neuer Merkmale zur Verbesserung von Pflanzen. Dazu zählen
Merkmale, welche die Ernten steigern, Pflanzen widerstandsfähig machen gegen
Schädlinge, Krankheiten und Dürre, für einen höheren Nährstoffgehalt sorgen,
neue Gesundheitsvorteile bieten und ihre Verarbeitungsmöglichkeiten verbessern.
*Vergabe von Lizenzen an Dritte und Verfolgung neuer Geschäftsmöglichkeiten auf
Basis der Syngentaeigenen Technologien.
Wir haben unsere Forschungstätigkeit so organisiert, dass Doppelspurigkeiten vermieden werden, indem die Kompetenzen für bestimmte Disziplinen jeweils an einem Standort konzentriert werden. Trotzdem sind wir uns natürlich des Bedürfnisses nach Flexibilität bewusst. Deshalb arbeiten viele Gruppen in Projektteams zusammen, an denen mehrere Standorte beteiligt sind, um unsere Ressourcen und Erfahrungen optimal zu nutzen.
BASEL UND STEIN
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Ort: Basel und Stein, Schweiz |
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Bei unseren schweizerischen Forschungszentren in Basel und dem nahegelegenen Stein handelt es sich um wissenschaftliche Kompetenzzentren für unsere Pflanzenschutzforschung. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an diesen beiden Standorten arbeiten eng zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen vom Jealott’s Hill International Research Center in Grossbritannien.
Unsere Chemiker in Basel befassen sich mit der Entwicklung neuer Substanzen, die dann von Forschern im nahegelegenen Werk Stein getestet werden, um ihr Potenzial als Pflanzenschutzprodukte zu ermitteln. Die vielversprechendsten dieser Substanzen werden anschliessend den weiteren Entwicklungsstufen zugeführt und können Jahre später als eigene Produkte auf den Markt kommen.
In Stein arbeiten rund 130 Spezialisten an der Entwicklung neuer Insektizide, Fungizide und Professional Products. Die hochmodernen Anlagen umfassen Laborgebäude, Gewächshäuser und Klimakammer. . Insgesamt beherbergt die Anlage mehr als 100 Klimakammern, in denen praktisch alle klimatischen Bedingungen der Welt simuliert werden können. Zudem erlauben fünf grosse Gewächshäuser die Durchführung von Experimenten in grösserem Umfang, als dies in den Klimakammern möglich ist. Die computergesteuerte Anlage ist eine der fortschrittlichsten ihrer Art.
Neben der Sicherung der Nahrungsmittelversorgung übernehmen viele der im Forschungszentrum entwickelten Pflanzenschutzprodukte auch eine wichtige Funktion in der Bekämpfung von Hygiene Schädlingen wie Kakerlaken und Nagetieren. Diese Produkte bilden weiterhin eine wesentliche Voraussetzung für das Wohlergehen von Millionen Menschen auf der ganzen Welt.
Unsere Produkte spielen nicht nur eine bedeutende Rolle für den Pflanzenschutz und die öffentliche Gesundheit, sondern können auch in anderen Bereichen ausserhalb der Landwirtschaft eingesetzt werden, so zum Beispiel zum Schutz von Baumaterialien vor Termiten und Schimmelpilz sowie zur Kontrolle von Krankheitserregern wie Malariamücken. Unsere Wissenschaftler in Stein leisten einen wichtigen Beitrag zur Ermittlung des Potenzials unserer Produkte für Märkte ausserhalb der Landwirtschaft.
Zurzeit entsteht auf dem Werksareal Stein eine hochmodernes Chemiegebäude für die chemische Forschung, in der unsere Chemiker aus Basel ab 2007 arbeiten werden. Damit verstärken wir die Interaktion zwischen der biologischen und der chemischen Forschung und fördern einen Dialog, der für erfolgreiche Innovationen von entscheidender Bedeutung ist.
Ebenfalls in der Schweiz befindet sich der Hauptsitz unserer Gruppen für Patentwesen und Warenzeichen. Sie sind für den Schutz unserer wissenschaftlichen Erfindungen zuständig.
Jealott’s Hill International Research Center |
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In dem etwa 50 km von London entfernten Jealott’s Hill unterhält Syngenta ein Kompetenzzentrum für moderne agrochemische Forschung und Produktsupport. Das Zentrum wurde bereits 1927 gegründet und ist unser grösster Forschungs- und Entwicklungsstandort mit über 800 Wissenschaftlern und sonstigen Mitarbeitenden. Seit seiner Gründung vor 75 Jahren ist das internationale Forschungszentrum in Jealott’s Hill als führendes Zentrum für innovative Ideen und Produkte anerkannt, die helfen, unzählige Menschen auf der ganzen Welt zu ernähren, zu kleiden und vor Krankheiten zu schützen. Die Beispiele reichen von Fortschritten in der Entwicklung und verbesserten Anwendung von Stickstoffdüngern in der Nachkriegszeit (1950er Jahre) über die Entdeckung des nicht-selektiven Herbizids Paraquat (1954) bis hin zum „Blockbuster“ Amistar, dem vor wenigen Jahren entdeckten und eingeführten Strobilurin-Fungizid (1997).
Zu den wichtigsten Aktivitäten des Standorts zählen die Forschung zur Entdeckung neuer Wirkstoffe, technische Supportleistungen für unser Produktangebot und neue Formulierungstechnologien zur Unterstützung der Produktauffrischung von bereits existierenden Wirkstoffen. Jealott’s Hill ist ausserdem ein führender Standort für Umweltstudien.
Als führendes Forschungszentrum beherbergt Jealott’s Hill unsere wichtigste chemische Sammlung von rund 2 Millionen chemischen Substanzen. Viele verschiedene Quellen tragen dazu bei, die Sammlung jedes Jahr um mehr als 100'000 zusätzliche Chemikalien zu ergänzen. Eine ausgeklügelte Speicher- und Abfragerobotik sowie Softwaretools dienen dazu, den Forschern, die nach neuen Pflanzenschutzprodukten suchen, jedes Jahr Millionen von Proben, oftmals in Mikrogramm-Mengen, zur Verfügung zu stellen. In Jealott’s Hill werden hochstehende so genannte High-Throughput-Screensentwickelt und angewendet, um sowohl vor Ort als auch in der Schweiz Anhaltspunkte für die Erforschung neuer Wirkstoffe zu liefern.
1998 wurde ein neuer Gewächshauskomplex eröffnet. Als grösstes für Forschungszwecke genutztes Gewächshaus Europas hat es eine Fläche von 4'000 m2 und umfasst modernste Einrichtungen für unsere Gruppen, die sich mit High-Throughput-Screening, Herbizidentwicklung und Bio-Performance befassen.
Jealott’s Hill ist das grösste Agribusiness-Forschungszentrum Grossbritanniens und eines der bedeutendsten der Industrie. Ein Teil der Anlage wird in Kooperation mit der britischen LEAF-Initiative (Linking Environment and Farming) als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt, mit dem gezeigt werden soll, wie eine moderne, integrierte Betriebsführung sowohl ökonomischen als auch ökologischen Bedürfnissen auf nachhaltige Weise gerecht werden kann.
Die Forschungsaktivitäten in Jealott’s Hill spielen eine massgebliche Rolle für die Erreichung eines Hauptziels von Syngenta, der Entdeckung und Entwicklung neuer Generationen von Pflanzenschutzprodukten, die den Landwirten im Rahmen einer nachhaltigen Landwirtschaft eindeutige Vorteile bieten.
75 Jahren aussergewöhnliche
wissenschaftliche Leistungen im Jealott's Hill Forschungszentrum
| Syngenta Biotechnology Inc. (SBI)
Ort: North Carolina, USA Tätigkeit: Pflanzengenetische Forschung und Entdeckung |
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Syngenta Biotechnology Inc. (SBI) in Research Triangle Park, North Carolina (USA), ist der wichtigste Standort unserer pflanzengenetischen Forschung und Entwicklung in Nordamerika. Unsere Forscher von SBI stammen von einigen der renommiertesten Landwirtschaftsuniversitäten der Welt und bringen umfassende Erfahrungen in der Pflanzengenetik, Molekularbiologie, Zellbiologie und Biochemie mit.
SBI wurde 1984 gegründet und verfügt über einen umfangreichen Leistungsausweis als biotechnologische Forschungsanstalt. Die Gruppe baut auf die Erfahrungen und Fähigkeiten, die im Laufe der Jahre entwickelt werden konnten. Der Ausbau der Labors und Gewächshäuser in den letzten Jahren hat zum kontinuierlichen Wachstum der Anlage beigetragen. Über 270 Wissenschaftler und andere Mitarbeiter sind hier tätig.
Unsere Wissenschaftler bei SBI verfügen über eine breite Palette an verschiedenen Techniken – von der genetischen Verbesserung von Pflanzen bis hin zur funktionalen Genomik. Ihr gemeinsames Ziel ist die Entwicklung praktischer und wirtschaftlicher Lösungen für die heutigen Probleme der Landwirte. Dazu verbinden sie jahrhundertealte wissenschaftliche Methoden mit modernsten Techniken und neuesten technologischen Errungenschaften.
Im Januar 2001 gab Syngenta bekannt, dass das Unternehmen zusammen mit Myriad Genetics Inc. das Reisgenom fertig entschlüsselt habe. Syngenta befasst sich daneben mit der Suche nach der DNS-Sequenz von praktisch allen Reisgenen und nutzt diese Informationen, um neue, innovative kommerzielle Anwendungen für die Landwirtschaft zu entwickeln.
Aufgrund der grossen genetischen Ähnlichkeit zwischen Reis und anderen Getreidearten wie Weizen und Mais wird die Reis-Genkarte eine wichtige Rolle als Modell für andere Getreidearten spielen. Die Forschung von Syngenta wird es Pflanzenzüchtern überall auf der Welt ermöglichen, die Züchtung von Reis und anderen Pflanzen zu verbessern und zu beschleunigen.
Syngenta hat sich in verschiedenster Weise für die öffentliche Freigabe wesentlicher Informationen zu den Reisgenomsequenzen eingesetzt. So veröffentlichte zum Beispiel die Zeitschrift „Science“ Daten zum Reisgenom. Auch haben wir Zusammenarbeitsverträge mit der akademischen Wissenschaftsgemeinde und staatlich finanzierten Genomforschungsprojekten unterzeichnet.
Kulturpflanzen sind auf den Feldern einer Vielzahl von Pilzen und anderen Krankheitserregern ausgesetzt. Gezielte Projekte untersuchen Möglichkeiten, wie das eigene Abwehrsystem der Pflanzen gestärkt werden kann – eine Art natürlicher Impfung. Weiter suchen die Wissenschaftler von SBI nach Methoden, um neue Gene in bestimmte Pflanzen einzufügen und diese dadurch gegen weit verbreitete Pflanzenkrankheiten immun zu machen, sie vor Schädlingen zu schützen und ihre Verdrängung durch Unkräuter zu verhindern.
Ein weiteres Ziel der biotechnologischen Landwirtschaftsforschung von SBI ist die Verbesserung der Qualität und des Nährwerts von Kulturpflanzen.
Die Bedürfnisse der wachsenden Erdbevölkerung werden die Landwirtschaft in den kommenden Jahrzehnten unter Druck setzen. SBI wird den Landwirten wertvolle neue Instrumente in die Hand geben, um dieser Herausforderung gerecht zu werden.
CTL|
Syngenta |
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Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit im 21. Jahrhundert bildet die Wahrnehmung der Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltverantwortung. Das öffentliche Bewusstsein in diesen Bereichen spiegelt sich immer mehr in den nationalen und internationalen Vorschriften wider. So erfordert die Entwicklung eines neuen Pflanzenschutzproduktes oder die Verbesserung eines bestehenden Produktes ein Verständnis aller Risiken, die mit dessen Erfindung, Entwicklung, Herstellung, Verkauf und Entsorgung verbunden sind.
Unsere Gruppe für Gesundheitsbeurteilung und Umweltsicherheit beteiligt sich an der Entwicklung von Substanzen, die für Mensch und Umwelt sicher sind. Sie bedient sich fortschrittlicher Techniken, um unsere Chemiker in den frühen Forschungsstadien zu Stoffen mit einem günstigen ökologischen und toxikologischen Profil hinzuführen.
Ausserdem befassen sich die Wissenschaftler unseres toxikologischen Zentrallabors (CTL) mit der Sicherheitsbeurteilung unserer genetisch verbesserten Saatgutsorten.
Bei Syngenta CTL liefern Untersuchungsstudien an Kandidaten für chemische Substanzreihen und Proteine Hinweise auf allfällige Gefahren und ermitteln die Relevanz für Mensch und Umwelt. Syngenta CTL spielt eine wichtige Rolle bei den an unseren Produkten durchgeführten Tests zur Sicherheit für Mensch und Umwelt.
Syngenta CTL ist weltweit bekannt für seine hervorragenden regulatorischen Studien und innovative toxikologische Forschung. Dank unserer Investitionen in Personal und Anlagen und dank unseres Einsatzes für hohe Qualität und laufende Verbesserungen verfügen wir über ein hochqualifiziertes Team vor Ort. Seiner Test-, Untersuchungsund forschungstoxikologischen Kompetenz verdanken wir unseren erstklassigen weltweiten Ruf.
Syngenta CTL investiert heute in neue Technologien und legt damit die Praktiken für die Sicherheitstests von morgen fest.
INTERNATIONALES NETZ FÜR PFLANZENSCHUTZ- FELDTESTS
Die chemischen Stoffe, die in unseren Forschungszentren hergestellt werden und als neue Produkte in Frage kommen könnten, werden in weltweiten Feldtests untersucht. Syngenta besitzt ein globales Netzwerk von Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, die viele verschiedene Pflanzen, Bodentypen und klimatische Bedingungen abdecken. Die Wirksamkeit der Chemikalien, ihr Umweltverhalten sowie agronomische und wirtschaftliche Aspekte lassen sich unter Feldbedingungen rigoros austesten.
Teams von Informationstechnologie-Spezialisten stellen Systeme für den interaktiven Datenaustausch zur Verfügung. Damit werden die globalen Programme der Feldarbeit optimiert und die Koordination der Ergebnisse sichergestellt.
Saatgutforschung
Wir verfügen überall auf der Welt über Einrichtungen für Biotechnologie und
Saatgutforschung. Dort befassen wir uns mit dem Züchten und der
Keimplasmaverbesserung für unsere Feldsaaten-, Gemüse- und
Blumenprogramme. Dabei wenden wir moderne markerunterstützte
Züchtungs-, Verarbeitungs-, Pelletierungs-, Beschichtungs- und
Upgrading-Techniken auf die Saatgutprodukte an. Die Anlagen dienen vor allem
der Verbesserung der Leistung, Stabilität und Qualität der Saatgutsorten für
viele Nahrungs-, Faser-, Tierfutter- und Blumenpflanzen aus aller Welt. Unsere
Mitarbeiter in diesen Zentren richten ihre Forschungstätigkeit auf die
Schaffung neuer Sorten mit höherer Produktivität, Verträglichkeit gegenüber
Schädlingen und anderen Umweltbelastungen und auf die Erzeugung besserer
Qualitätsmerkmale, wie Nährstoffgehalt, Sicherheit, Attraktivität für die
Konsumenten und Haltbarkeit.
Unsere Saatgutforschungs- und Entwicklungsstandorte entwickeln innovative Saatgutsorten und Hybriden mit Hilfe hochmoderner Züchtungsmethoden. Andere Techniken dienen der gesteigerten Zuverlässigkeit und Erfolgsrate in der herkömmlichen Züchtung, beispielsweise die Genomik, markerunterstützte Züchtung, Biochemie und Zellbiologie.
Entwicklungsprogramme für Feldsaaten liefern Vorteile für die Kunden durch brandneue Hybriden und Sorten mit erhöhter Produktivität. Die laufenden Züchtungsprogramme nutzen die Präzision der markerunterstützten Züchtung, die genetische Marker mit bestimmten, erwünschten Merkmalen in Verbindung bringt.
Beim Gemüse dient das Züchten der Verbesserung der agronomischen Leistungen von Gemüsesaatgut, so etwa einer höheren Krankheits- und Schädlingsresistenz. Zugleich sollen für die Konsumenten wichtige Merkmale verbessert werden – zum Beispiel Geschmack und Farbe.
Unsere Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im Bereich der Blumen richtet sich nach der von den Konsumenten gewünschten Vielfalt und Neuheit ebenso wie nach der von den Produzenten benötigten reibungslosen Logistik und einheitlichen Qualität.
Viele technische Fortschritte kommen an Universitäten, Hochschulen,
Forschungsinstituten und in spezialisierten Unternehmen zustande. Unsere
Wissenschaftler pflegen ein Netz von Kollaborationen mit Wissenschaftlern in
der ganzen Welt, um neue Entdeckungen in die für Syngenta wichtigen Projekte
einzubeziehen. Unsere Forscher verfolgen Hunderte von Gemeinschaftsprojekten
auf Gebieten, die von gegenseitigem Interesse sind.






