Ein Tag im Leben

Fortschritte im Mais- und Sojaanbau im Mittleren Westen der USA

In den USA hat die Landwirtschaft in den letzten hundert Jahren tiefgreifende Veränderungen erlebt. Die Durchschnittsgrösse der Betriebe ist von weniger als 80 Hektaren auf über 160 Hektaren gestiegen, wobei die Zahl der Landwirte seit den Vierzigerjahren rückläufig ist. Heute sind nicht einmal mehr zwei Prozent der arbeitenden Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig. Moderne Technologien und Methoden helfen den Landwirten, mehr und effizienter anzubauen. Hier einige der erzielten Fortschritte:

Präzisionslandwirtschaft verbindet Informationstechnologie und traditionellen Ackerbau. Mit Hilfe von GPS (Global Positioning System), einem satellitengesteuerten Navigationswerkzeug, können die Landwirte ihren genauen Standort auf den Feldern ermitteln. Mit Daten-Managementsoftware können Daten, etwa aus Bodenproben, graphisch dargestellt werden. Bordcomputer auf den Traktoren steuern selbständig die Produktmenge, so dass Dünge- und Pflanzenschutzmittel viel gezielter eingesetzt werden können.
Die Direktsaatmethode reduziert Bodenschäden. Ernterückstände bleiben auf dem Feld und der Einsatz mechanischer Anbaumethoden wird verringert. Mit dieser Methode kann der Bodenerosion vorgebeugt und die Bodengesundheit verbessert werden. Die Direktsaatmethode ist heute ein bedeutender Aspekt nachhaltiger Landwirtschaft. Durch eine Verringerung der künstlichen Bodenverdichtung und höhere Nährstoffzufuhr aus der Zersetzung von pflanzlichem Material können mit dieser Methode Feuchtigkeit und Struktur der Böden bewahrt werden. Direktsaat verringert zusätzlich den Kraftstoffverbrauch sowie die damit verbundenen Kosten und erhöht somit die Effizienz. Zugleich erfordert die Methode eine genaue Überwachung, um eine mögliche Verbreitung von Krankheiten und Insektenbefall zu verhindern.
Dank der Biotechnologie verfügen Landwirte über Pflanzensorten mit neuen Eigenschaften, wie beispielsweise Resistenz gegen Insekten, Pilze und Herbizide. So wurde etwa Bt-Mais mit einem Protein aus dem Bacillus thurigiensis so verbessert, dass er sich selbst gegen den europäischen Maiszünsler zur Wehr setzen kann: Frisst der Zünsler von diesem Mais, löst das Bt-Protein beim Schädling eine sofortige Fresssperre aus, so dass durch den Befall keine Ertragseinbussen zu befürchten sind

Laufend entstehen neue Märkte für Mais und Soja, die beiden wichtigsten Nutzpflanzen in den USA. Amerikanische Landwirte produzieren 43 Prozent der weltweiten Soja- und 43 Prozent der weltweiten Maisernten. Mais wird für Lebensmittel wie Maisstärke, Maissirup und Süssstoffe verwendet und kommt ausserdem in der Industrie zum Einsatz, beispielsweise bei Ethanolkraftstoff, Fasern und biologisch abbaubaren Kunststoffen. Mais, löst das Bt-Protein beim Schädling eine sofortige Fresssperre aus, so dass durch den Befall keine Ertragseinbussen zu befürchten sind.

Aber auch als Futtermittel in der Tierzucht und für den Export wird Mais angebaut. Soja wird sowohl als Tierfutter wie auch als Öl in der Lebensmittelproduktion und Industrie verwendet. Produkte dieses Eiweissspenders reichen von Tofu und Sojamilch bis zu Erzeugnissen aus Sojaproteinen, darunter Nudeln, Babynahrung, Antibiotika und andere Arzneimittel. Nicht zuletzt ist Sojadiesel (Biodiesel-Kraftstoff) ein interessanter neuer Markt für den Einsatz von Soja.

Missouri, im Mittleren Westen und Kernland der USA gelegen, weist 108’000 landwirtschaftliche Betriebe auf und liegt damit gleich an zweiter Stelle hinter Texas . Drei Landwirte aus Missouri berichten über ihre Herausforderungen, die Rolle der Technologie bei ihrer täglichen Arbeit und über ihre persönlichen Zukunftshoffnungen.

Ryland Utlaut on tractor  Ryland Utlaut vertraut darauf, dass Innovationen seine Arbeit effizienter machen werden. Seit dem Beginn seiner landwirtschaftlichen Tätigkeit im Jahr 1964 wurde er Zeuge zahlreicher Veränderungen in der Maisproduktion.


Corngrains  Brian Miles wwürde gern seinen Nachbarn, die keine Landwirte sind, vermitteln, welche Vorteile die Biotechnologie bietet. Er und sein Vater bewirtschaften eine Farm, die sich bereits seit drei Generationen im Familienbesitz befindet. Neben der Mast von 4500 Schweinen pro Jahr bauen sie auch Mais und Soja an.


Cornlandscape  Mike Arth bedient sich neuer Technologien und setzt auf Fortschritte in der Ausstattung, um seinen Betrieb rentabler zu gestalten. Mit schädlingsresistentem Saatgut, schonenden Bearbeitungstechnologien (Direktsaat) und grösseren Traktoren schaffen Mike und sein Bruder heute die Arbeit, die früher vier Männer mit Mühe bewältigt haben.


Sweet Corn  Versuchen Sie doch mal Süssmaiseintopf

 

 

Site Search

Globale Standorte

Produkt- und Material- sicherheitsblätter:

Email Subscription

Falls Sie regelmässig Informationen über Syngenta erhalten möchten.
hier anmelden