Liebe Blume, was willst du mir sagen?
Ohne
Blumen wäre die Welt nicht, was sie für uns ist. Syngenta erfreut die Sinne
mit einer bunten Palette bezaubernder Schmuckblumen.
"Hüte dich vor Männern, die Blumen tragen" – sagt Romanautorin Muriel Spark, und das sollte wohl ihr persönliches Motto sein. Für Frau Spark sprechen Blumen jedenfalls eine klare Sprache! Und obwohl Blüten und Blütenblätter nur im Märchen eine "Stimme" haben, werden sie weltweit verstanden. Doch wie in jeder nonverbalen Kommunikation, ob durch Gesten oder die Farbe der Kleidung, werden auch Blumen in den verschiedenen Kulturen jeweils anders interpretiert. Nur am Valentinstag, dem 14. Februar, sind rote Rosen auf den Philippinen ebenso beliebt wie in der Schweiz oder in Kanada.
In westlichen Wörterbüchern der Blumensprache begegnet man auf Schritt und Tritt dem Wort "Liebe". Schenken Sie Begonien, möchten Sie Ihrer Partnerin vielleicht sagen, wie schön sie ist. Akazien gelten als ein Zeichen der Freundschaft. Veilchen deuten auf Bescheidenheit und Einfachheit hin.
In der Blumensprache spielen Farben eine bedeutende Rolle. Weisse Rosen können für "Anmut und Unschuld" stehen – doch in Kombination mit roten Rosen fordert der Strauss zur "Einigkeit" auf. Rote Chrysanthemen signalisieren "Liebe", weisse dagegen "Wahrheit". Seit dem Ersten Weltkrieg gilt roter Mohn in mehreren Ländern als Blume der Erinnerung. Zu Shakespeares Zeiten, jedenfalls aber am Hofe Hamlets, ordnete man die Erinnerung hingegen dem Rosmarin zu.
Blumen können angeblich auch Tatsachen enthüllen oder den Blick in die Zukunft eröffnen. In vielen Ländern halten Kinder Butterblumen unter ihr Kinn – leuchtet es im Widerschein der Blüten, mag das Kind Butter. In Wales ist man überzeugt, dass Primeln, die sehr früh im Jahr blühen, Unglück bringen. Mancherorts in den USA soll das Pflücken von Stiefmütterchen bei Sonnenschein zu Regenwetter führen.
Alte Pflanzen immer noch dick da
Künstler bilden Blumen seit den Anfängen der Menschheit ab. Doch für die
meisten von uns werden Blumen nur lebendig, wenn sie auch lebendig sind.
Die Schriftstellerin Muriel Spark mag sich am Anblick eines Mannes mit einem
Blumenstrauss stossen, doch ein grosses Blumenbeet in einem Park – oder ein
frischer floraler Farbtupfer in einem Feld –macht wohl alle Leute fröhlich.
Selbst in einem kleinen Blumentopf strahlen frische Blüten noch auf ihre
Umgebung aus. Was für ein Glück, dass es Blumen nicht nur zum Valentinstag
gibt!
Floristen, Gäste, Trauernde, Gratulanten, Reumütige und Dankbare, sie alle greifen gern zu "dekorativen" Blumen. Chrysanthemen, Nelken oder Petunien schlagen letztlich Klee und Teichfaden klar. Streng genommen ist eine Blume jedoch nichts anderes als ein auf einem Stängel sitzender "Spross begrenzten Wachstums". Trotzdem präsentieren sich heute die Blütenpflanzen – oder Angiospermae, wie die Botaniker sagen,– als die dominante Gruppe der Gefässpflanzen. Die Gefässpflanzen entstanden in der frühen Kreidezeit - also vor rund 120 Millionen Jahren. Sie sind eine unaufhörliche biologische Erfolgsgeschichte geblieben.
Neben
vielem anderem benötigt der Mensch Blütenpflanzen auch für sein Überleben.
Diese wertvollen Geschenke der Natur bieten uns Nahrung, Rohstoffe, Medizin
und vieles andere mehr. Menschen nutzen rund 6 000 der weltweit 25 000 Spezies
von Blütenpflanzen auf die eine oder andere Art. Syngenta ist deshalb interessiert
daran, diese Pflanzen noch weiter zu verbessern.
Das diesbezügliche Interesse geht jedoch weit über Getreide, Gemüse und Obst hinaus. Syngenta widmet auch den so genannten Schmuckblumen viel Aufmerksamkeit. So bietet etwa Syngenta Seeds über die Marke S&G Flowers® eine grosse Palette an Blumensamen an. Alljährlich kommen neue Varietäten hinzu. Blumen von Syngenta werden zudem weltweit rund um Wohnhäuser, in Gärten und öffentlichen Parkanlagen gepflanzt. Viele unserer Sorten gewinnen Preise – als Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit sei die Strauchmargerite (Argyranthemum) Molimba® Mini White erwähnt, die eine Fleuroselect-Goldmedaille gewann.
Syngenta Crop Protection steht aber auch im Dienste einer grossen und weltweit expandierenden Gartenindustrie. Kommerzielle Gartenbaubetriebe entscheiden sich bewusst für die wirksamen Insektizide, Fungizide oder Herbizide von Syngenta und schützen damit ihre Schnittblumen, Topfpflanzen und Schmuckblumen vor Krankheiten.
Vielblüher, die zum Denken anregen
Bei
der Zucht neuer Blumen geht es um viel mehr als nur um eine "hübsche
Farbe". Kommerzielle Anbaubetriebe, Händler und Konsumenten verlangen
zahlreiche andere Merkmale. Beispielsweise müssen Blumen verlässlich zu einer
bestimmten Zeit blühen, sie müssen sich gut transportieren lassen und den
Gärtnern durch prächtiges Gedeihen ein Erfolgsgefühl vermitteln. Auch die
reiche Auswahl ist von entscheidender Bedeutung. Und so wie die Gärtner eine
bunte Palette an Farben fordern, wünschen sie sich auch eine Staffelung der
Blühzeiten sowie Sorten, die unter verschiedensten Umweltbedingungen gedeihen.
Sonnenlicht und Niederschlag sind nur zwei der Variablen, die Blumenzüchter
wie Syngenta zu berücksichtigen haben.
Als anschauliches Beispiel mag das Stiefmütterchen dienen. Im Deutschen mit der verniedlichenden Form einer nicht immer beliebten Familienangehörigen bezeichnet, heissen diese zarten Geschöpfe im Englischen "Pansies" und im Französischen "Pensées", – von Hamlet zu Recht als "Gedanken" verstanden. Und tatsächlich widmen die Züchter bei Syngenta der Zucht von Stiefmütterchen zahlreiche Gedanken. In den USA verkauft das Unternehmen sechs Serien dieser beliebten Gartenblume in einer bunten Palette von Farben. Kein Wunder, dass in der Blumensprache Stiefmütterchen auch für "Fröhlichkeit" stehen.
Botaniker ordnen Stiefmütterchen den Veilchen oder Violaceae zu: Zur Klassifizierung der "lebendigen" Blumen dient nämlich die "tote" Sprache Latein. Violaceae wachsen mit Ausnahme der polaren Regionen überall auf der Welt. Alle Viola–Arten – und damit auch das Stiefmütterchen – verfügen über fünf ungleich grosse Blütenblätter. Das untere Paar, häufig auch das grösste, bildet einen vorstehenden Sporn. Die bunten Blütenblätter und der Duft dieser Pflanze ziehen bestäubende Insekten an. Lineare Markierungen auf den Blütenblättern weisen dabei den für die Blumen lebenswichtigen Besuchern den Weg.
Viola–Arten – und damit auch das Stiefmütterchen – verfügen über fünf ungleich grosse Blütenblätter. Das untere Paar, häufig auch das grösste, bildet einen vorstehenden Sporn. Die bunten Blütenblätter und der Duft dieser Pflanze ziehen bestäubende Insekten an. Lineare Markierungen auf den Blütenblättern weisen dabei den für die Blumen lebenswichtigen Besuchern den Weg.
Viola odorata gedeiht im Süden Frankreichs. Und wie der Name schon sagt, findet dieser Verwandte des Stiefmütterchens in der Parfumerzeugung Verwendung. Die Blüten geben ausserdem dem Likör "Parfait Amour" seine besondere Note. Doch viele Sorten der Viola werden ausschliesslich als Schmuckpflanzen kultiviert. Das so verbreitete Garten-Stiefmütterchen ist eine Hybridgruppe, die Experten als Viola x wittrockiana bezeichnen. Die Blüten einiger Spezies sind übrigens nicht nur schön, sondern auch essbar.
Ob Valentinstag oder November, Hochzeit oder ein Nachmittag im Park: Eigentlich würden es alle Blumen verdienen, "Vergissmeinnicht" genannt zu werden!

