Ein Tag im Leben...

Hohe Erwartungen an einen langjährigen Favoriten

Reis, in Japan seit langem ein Grundnahrungsprodukt, wird in diesem Land seit über 2000 Jahren angebaut. Auf dem Markt gibt es die verschiedensten Sorten: von Kurz- und Langkorn bis zu Jasmin, Arborio und Basmati. “Die Verbraucher wählen Reis aus vier Gründen”, sagt Masaru Kobayashi, Reiszüchter aus der Region Niigata in Japan: “Preis, Qualität, Marke und garantierte Sicherheit.”

Kobayashis Familie baut seit 14 Generationen Reis in Niigata an. Heute setzt Masaru Kobayashi die Tradition fort und produziert Koshihikari-Reis auf seinen 6,8 Hektar grossen Reisfeldern. Koshihikari eignet sich ideal für gedämpften Reis, Sushi-Rollen, Reisbällchen und andere traditionelle japanische Gerichte.

Wie viele japanische Landwirte sieht sich Kobayashi mit dem Problem sinkenderReispreise und der Regierungspolitik, landwirtschaftliche Nutzflächen zu reduzieren, konfrontiert. Er verkauft 80 Prozent seiner Reisernte an die lokale landwirtschaftliche Kooperative, und die restlichen 20 Prozent direkt an Verbraucher im Raum Tokio.

Masaru Kobayashi nimmt seit drei Jahren an den Panel Meetings von Syngenta für Landwirte teil. “Ich hatte von Anfang an einen guten Eindruck von den Mitarbeitern von Syngenta“, sagt er und fährt for: “Sie kümmern sich wirklich um den Reisanbau in Japan und bemühen sich herauszufinden, welche Pflanzenschutzprodukte wir benötigen.” Er setzt hohe Erwartungen in die Zukunft von Syngenta.

Kobayashi verwendet das Herbizid Hokuto® in seinen Reisfeldern sowie Preeglox L® und Touchdown® zur Bekämpfung von Unkraut auf den Fusswegen. Er setzt Touchdown seit kurzem ein, weil es schneller und wirkungsvoller ist als andere Produkte.

Welche Art von Produkten sollte Syngenta seiner Meinung nach entwickeln? “Es wäre wunderbar, Produkte für die Anwendung in Zuchtbeeten zu haben, welche die meisten Krankheiten und Schädlinge bekämpfen, bis wir den Reis ernten”, sagt er. “Ich möchte Produkte, die weniger häufig eingesetzt werden müssen, Produkte, die für Mensch und Umwelt unbedenklich sind. Anstelle von Insektiziden würde ich ein Produkt vorziehen, welches Schadinsekten nur in besonders kritischen Zeiten bekämpft. So berücksichtigt man die ganze Umwelt, und nicht nur die Landwirtschaft.”

Masaru Kobayashi setzt aber auch hohe Erwartungen in die Biotechnologie. Als Landwirt begrüsst er “Reis, der gegen Krankheiten und Schädlinge resistent ist.” Er hofft, dass die Biotechnologie auch dem Konsumenten Vorteile bringt, wie beispielsweise Reis, der Nierenkrankheiten und Diabetes nach und nach heilen könnte. “Natürlich müsste dieser Reis für Mensch und Umwelt unbedenklich sein, das ist eine Voraussetzung”, fügt Kobayashi hinzu.

Wie kann er sagen, ob der Reis gut ist? “Guter Reis steht aufrecht, fällt in dieser Phase (Mitte Sommer) nicht um, und wenn er reif ist, biegt sich der Halm und die Blätter nehmen eine wunderbare goldgelbe Farbe an. Dann ist es Zeit für die Ernte.” Masaru Kobayashi blickte mit Vertrauen und Zufriedenheit über sein Reisfeld. “Der Reis sieht in diesem Jahr sehr gut aus.”



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