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Ungarns Hochland, Japans Süsskartoffeln und Österreichs Weinberge gewinnen den Syngenta Fotowettbewerb 2007


Syngenta veranstaltet seit vier Jahren einen international Fotowettbewerb. Dafür erhielt das Unternehmen 2007 mehr Einsendungen als je zuvor. Unter dem Dachthema „Der Geist der Landwirtschaft“ reichten Teilnehmer ihre Bilder in den neuen Kategorien „ Facetten und Farben der Landwirtschaft“, „Feiern rund um die Landwirtschaft“ sowie „Kulturen der Landschaftspflege“ ein. Die Jury freute sich über viele interessante Aufnahmen aus aller Welt. Unter der Leitung des britischen Profifotografen Marcus Lyon wählte sie die drei Gewinner nach den Kriterien Kreativität, fotografische Qualität und Kategorientreue aus.

Ungarns Hochland

Der Budapester Zoltán Balogh interessiert sich seit seiner frühen Kindheit für Kameras. Er träumt davon, eines Tages Profifotograf zu werden. Balogh zeigte sich über seinen ersten Platz im Wettbewerb überglücklich. Den Preis in Höhe von 1.500 Amazon-Dollar gewann er mit dem Bild “Stillleben in Tès” in der Kategorie “ Kulturen der Landschaftspflege “. Aufgenommen hat er es in Ungarns einzigartigem Bakony-Hochland oberhalb vom Plattensee. “Es war an einem sonnigen Sommerabend“, erzählt Balogh. „Wir wollten Landschaftsaufnahmen in der Nähe von zwei denkmalgeschützten Windmühlen machen. Dann sah ich aus der Ferne diesen Pferdewagen. Ich wartete geduldig auf genau die richtige Bildzusammenstellung. Danach wandelte ich das Foto daheim in Schwarz-Weiss um.” Nebst “Stillleben” dieser Art widmet sich Zoltán Balogh vor allem der Reisefotografie.

Die Familie inspiriert

Japans Süsskartoffeln

Syngenta ist weltweit der Nachhaltigkeit verpflichtet. Eine nachhaltige Landwirtschaft erzeugt gesunde Lebensmittel und schont die biologische Vielfalt. Die Familie von Mieko Ohno kümmert sich ebenfalls um die Nachhaltigkeit, beispielsweise bei der Weitergabe von landwirtschaftlichem Wissen. Auf dem zweitplatzierten Bild im Wettbewerb lernen Frau Ohnos Söhne von den Grosseltern mehr über Süsskartoffeln. Das Foto reichte die Japanerin ebenfalls unter “ Kulturen der Landschaftspflege “ ein. “Meine Eltern wollen unbedingt weiterhin Süsskartoffeln anbauen, weil die Kinder sie so gern essen“, schreibt Mieko Ohno aus dem ländlichen Kyushu. „Ich fritiere die Scheiben im japanischen Tempura-Stil und gebe meinen Nachbarn immer etwas davon ab.“

Der Saat der grosselterlichen Bemühungen geht auch auf: “Will wieder ‘toffeln holen”, meinte ein Enkelkind gerade, als Mieko Ohno dieses Bild an einem Herbstnachmittag machte. Sie fotografiert seit mehr als zehn Jahren, zeitweilig auch in einer organisierten Hobbygruppe. „Ihr Bild brachte mich echt zum Lächeln“, kommentiert Juryleiter Marcus Lyon. „Die sehr menschliche Dimension dieses Bildes verleiht ihm zusätzliche Wirkung.“ Mieko Ohno erhält dafür 1.000 Amazon-Dollar.

Das Schöne liegt oft so nah

Österreichs Weinberge

Es gibt Fotografen, die grundsätzlich ihre besten Bilder im Urlaub machen. Andere besuchen gezielt Veranstaltungen oder drücken geistesgegenwärtig bei Überraschungen ab. Drittplatzierter Rainer Mirau fand sein Sujet jedoch fast vor der Haustür. Das Foto reichte er dann unter „ Facetten und Farben der Landwirtschaft“ ein. Es zeigt das Weinbaugebiet Baden südlich von Wien. „Was mich besonders freut ist, dass dieses Bild nur ein paar Kilometer von meinem Zuhause aufgenommen wurde - und nicht auf einer meiner Reisen nach Skandinavien oder in den Alpenraum“, sagt Mirau.

„Ich fotografiere seit meiner Jugend“, fügt der Österreicher hinzu. „Heute ist das die beste Ablenkung von meinem vielbeschäftigten Alltag in einem Pharmaunternehmen.“ Mirau fotografiert bevorzugt Landschaften, Schlösser und Burgen. Jetzt freut er sich über den Preis von 500 Amazon-Dollar. Sein Weinberg-Bild entstand mit einer Canon 20D auf einem Stativ. Marcus Lyon lobte bei der Bekanntgabe der Gewinner vor allem Miraus lebhafte Umsetzung der Farbnuancen.

Ein sehr starkes Teilnehmerfeld

Syngenta erhielt mehr als 220 Einsendungen für diesen Wettbewerb. Für Marcus Lyon und die firmeneigenen Jurymitglieder bedeutete dieser Rekordzuspruch eine sehr schöne “Qual der Wahl”. Lyon zufolge sorgte das grosse Teilnehmerfeld für „einen besonderen Funken“ beim diesjährigen Wettbewerb. Aber auch die Qualität stimmte voll und ganz. “Einzelne Bilder zeigten viel Humor, andere waren menschlich sehr sympathisch“, erklärt Lyon. „Und etliche Fotografen wussten sehr gekonnt, den Betrachter ins Bild hinein zu ziehen.“

Angesichts dieser überzeugenden Beweise fotografischen Könnens hat die Jury beschlossen, vier weiteren Bildern ihre besondere Anerkennung auszusprechen. Zwei davon reichten ebenfalls Preisgewinner ein: Zoltán Balogh (in der Kategorie „ Facetten und Farben der Landwirtschaft“ ) sowie Rainer Mirau (“ Kulturen der Landschaftspflege “). Dazu gesellten sich Stefanie Gloor (Schweiz, “ Kulturen der Landschaftspflege ”) sowie Mitsuo Asano (Japan, „Feiern rund um die Landwirtschaft“ ).

Glückwunsch!

Marcus Lyon zeigt sich beeindruckt von der Breite und Tiefe der lebhaften Bilderwelt rund um Syngenta”. Das Unternehmen gratuliert allen Genannten ganz herzlich zu ihren Leistungen und bedankt sich bei allen Einsendern für ihr Interesse. Auch 2008 beabsichtigt Syngenta, einen Foto-Wettbewerb auszuschreiben. Alle Informationen finden Leser zu gegebener Zeit hier auf syngenta.com. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Bilder in den neuen Kategorien!


 

 

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