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Düsen von Syngenta bringen Produkte dort an, wo sie wirklich helfen


Auf der Fahrt durch eine schöne Landschaft sehen Sie plötzlich einen Landwirt, der seine Felder mit Pflanzenschutzmitteln bespritzt. Sie fragen sich, welche Menge tatsächlich bis zur richtigen Pflanze gelangt. Erste Zweifel kommen auf. Besteht ein Gesundheitsrisiko? Ist die Sicherheit des Bauers gefährdet? Wie sieht es mit der Umwelt aus? Das sind sehr verständliche Fragen. Erfreulicherweise entwickelt Syngenta aber immer wieder erfinderische Techniken, mit denen Landwirte noch besser arbeiten können.

 
Tom Robinson
Der Schlüssel zur guten Spritztechnik liegt in der Zielgenauigkeit. „Letztendlich steuern die Düsen das Spritzsystem“, erklärt Tom Robinson, Applikationsspezialist bei Syngenta. „Der Düsentyp beeinflusst die ausgebrachte Menge, deren Verteilung und die Bedeckung der Oberflächen. Er bestimmt auch, wieviel vom Produkt an der Pflanzenoberfläche bleibt und gegebenenfalls wieviel davon abdriftet.“

Eine optimale Düse minimiert die Abdrift, ohne die Spritzqualität zu beeinträchtigen. Die Verminderung der Abdrift bedeutet ein Plus für Umwelt, Kulturpflanzen und Landwirte. „Entscheidend ist die Tropfengrösse“, meint Tom Robinson. „Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Abdrift und bestimmt die Wirksamkeit des gespritzten Produkts.“ Kleine Tröpfchen können länger in der Luft schweben. Der Wind kann sie dann über dem Feld verteilen. Manchmal trägt er sie kilometerweit. Deshalb gilt: Je feiner die Spritzqualität, desto höher das Abdriftpotenzial.

Abdrift einzuschränken, ist die eine Sache. Um eine Pflanze gut zu schützen, muss das Produkt aber auch bei ihr bleiben. Kleinere Tropfen sinken üblicherweise langsam durch das Blattwerk ab und lagern sich an beiden Blattseiten an. Grössere Tropfen prallen jedoch oft an der Blattoberseite ab. Ausserdem hängt die Spritzqualität direkt mit der Bedeckung der Blattoberfläche zusammen. Feinere Spritzflüssigkeiten ermöglichen eine bessere Bedeckung.

Düsen, die sich speziell für die Produkte eignen

Betriebsdruck und Düsenöffnung bestimmen das Volumen und die Art der erzeugten Spritzflüssigkeit. Höherer Betriebsdruck erzeugt kleinere Tropfen. Ein optimaler Düsenwinkel trägt entscheidend zur wirksamen Ablage und zur Temporegulierung bei.

„Wählen Sie die Düse und den Druck, die für das jeweilige Produkt die optimale Durchdringung, Bedeckung und Retention erreichen“, empfiehlt deshalb Tom Robinson den Landwirten.

Syngenta konzipiert, entwickelt und testet die eigenen Düsen zusammen mit Hypro EU Ltd und dem Silsoe Research Institute. Gemeinsames Ziel der Partner ist es, die Anforderungen von Produkten, Feldfrüchten und Landwirten aufeinander abzustimmen und die Umwelt zu schonen. Es gibt heute viele verschiedene Düsen auf dem Markt. Jene von Syngenta ragen dank ihrer Qualität und Wirksamkeit heraus. „Wir bieten mit unseren Spritzdüsen auch Umweltvorteile und Kostenersparnisse bei der Ausbringung von Syngenta Produkten,“ fügt Tom hinzu.

Untersuchungen zeigen, dass mit herkömmlichen Spritztechniken doppelt so viel Chemikalien an der Vorderseite der Pflanze angelagert werden wie an der Rückseite. Mindestens die Hälfte der Spritzflüssigkeit fliegt am Ziel vorbei. Mit der Amistar®-Düse hat Syngenta eine innovative Lösung für dieses Problem entwickelt. Amistar® (Azoxystrobin) schützt Pflanzen vor Pilzbefall. Die Düse gehört zur neuen Generation von Luftinjektionsdüsen. Diese ermöglichen selbst bei grossem Druck eine weit höhere Abdriftminderung als jede vergleichbare Technologie. Sie erzeugen grössere Tropfen als konventionelle Kegel- oder Strahldüsen. Tom Robinson sagt dazu: „Grössere Tropfen rollen normalerweise von den Blättern ab. Aber die Tropfen aus Injektordüsen erhalten Luftblasen. Diese dämpfen den Aufprall bei der Landung. Die Amistar®-Düse erzeugt Tropfen, die gerade gross genug sind, um nicht zu schweben. Sie sind aber auch klein genug, um für eine angemessene Bedeckung zu sorgen, und langsam genug, um gut von den Blättern aufgenommen zu werden. Die Düse ist leicht nach hinten geneigt. Das gleicht die Vorwärtsgeschwindigkeit des Spritzgeräts aus und sorgt für eine gleichmässige Anlagerung an der Vorder- und Rückseite der Pflanze“

Die höhere Applikationsgeschwindigkeit der Düse ermöglicht es den Landwirten, pro Arbeitstag eine grössere Anbaufläche zu behandeln. Dank dem Prinzip der Luftinduktion können sie die Düsen auch bei Wind einsetzen. Dies bedeutet zusätzliche Spritztage, was wiederum die Möglichkeit eines rechtzeitigen Schutzes vor Pilzerkrankungen erhöht.

Anwender-Umfragen zeigen eine vollständige oder sehr weitgehende Zufriedenheit mit Bedeckung, Abdriftminderung, Montagekomfort und Krankheitskontrolle.

Ein Habicht „düst“ zur Unkrautbekämpfung

Unkräuter können für Nutzpflanzen verheerende Folgen haben. Der Ackerfuchsschwanz (Alopecurus myosuroides) ist ein aggressives Beispiel. Dieses Gras ist in Getreidepflanzen weit verbreitet, Es stellt vor allem britische Landwirte vor grosse Probleme. Gräser liefern nur ein kleines vertikales Ziel. Beim herkömmlichen Spritzen verfehlen 98 Prozent eines Herbizids das Ziel. Eine weitere Innovation von Syngenta, die Hawk® Düse, bietet eine hervorragende Lösung. Hawk® ist eine Kombination dreier Herbizide. Die Düse ist eine weiterentwicklte Flachstrahldüse.

Strahldüsen sind für Herbizide gut geeignet. Sie bieten den Vorteil einer gleichmässigen Verteilung. Die Hawk® Düse ist eine druckverstellbare Strahldüse, die um 40° nach vorne geneigt ist. Das neuartige Design sorgt dafür, „dass sich die Spritzmenge auf kleinen Ungräsern gegenüber herkömmlichen Flachstrahldüsen mehr als verdoppelt“, erklärt Tom Robinson. Das druckverstellbare Design bietet zudem Flexibilität bei der Ausbringung. So kann ein Anwender pro Arbeitstag eine grössere Fläche behandeln. Ausserdem reduziert die Düse die Abdrift erheblich. Feldversuche zeigen, dass die Hawk® Düse das Wachstum des Ackerfuchsschwanzes um das Sechsfache reduziert. Über 90 Prozent der befragten Anwender beabsichtigen, diese Düse weiterhin zu einzusetzen.

Abwechslung macht einer Plage den Garaus

Breitblättrige Nutzpflanzen wie Raps und Kartoffel stellen Herausforderungen ganz anderer Art dar. Das dichte Blattwerk erschwert der Spritzflüssigkeit die Durchdringung des Bestandes. Oft gelangen nur 10 bis 15 Prozent der Produkte ans Ziel.

„Kartoffelpflanzungen erfordern ein häufiges Spritzen und unterliegen strengen Abstandsregelungen. Also benötigen die Bauern Düsen, die das Blattwerk besser durchdringen, weniger Wasser führen und weniger Abdrift verursachen“, erklärt Tom Robinson. Die einzigartige Kartoffeldüse von Syngenta begegnet dem genannten Problem äusserst wirksam. Sie arbeitet mit unterschiedlichem Spritzdruck. Anwender können sie abwechselnd um 30° nach vorne oder hinten neigen, um dichtes Blattwerk zu durchdringen. Dies sorgt für eine deutlich verbesserte Krankheitskontrolle. Tom Robinson erläutert ferner: „Die alternierende Bewegung reduziert die Spritzverluste. So gelingt mehr Spritzflüssigkeit zur Pflanze und erzielt eine grössere Wirkung. Das schützt auch die Umwelt.“

Bodenbürtige Krankheiten wie die Blattdürre (Colletotrichum coccodes) und die Wurzeltöterkrankheit (Rhizoctonia solani) gehören zu den schlimmsten Plagen im Kartoffelanbau. Die Blattdürre schädigt die Kartoffelhaut, was zu empfindlichen Preiseinbussen führt. Ein noch grösseres Ärgernis stellt die Wurzeltöterkrankheit dar. Sie greift die keimenden Pflanzen an und bewirkt ein ungleiches Knollenwachstum sowie schwankenden Zuckergehalt. Diese Auswirkungen beeinträchtigen die Weiterverarbeitung und die Vermarktungsfähigkeit.

Das „Furchen-Applikationssystem“ ist eine innovative Lösung zur Bekämpfung dieser Krankheiten. Amistar® ist das einzige heute verfügbare Produkt zur Behandlung der bodenbürtigen Blattdürre. Das bahnbrechende Doppelreihen-Applikationssystem sorgt für eine noch gleichmässigere und gründlichere Bedeckung des Bodens in der Umgebung der Knolle. Der Applikator trägt zwei Düsen. Die erste besprüht den untersten Bereich des Bodens, sobald dieser aufgebrochen ist. Die zweite zielt auf das Bodenmaterial hinter der gepflanzten Knolle, während sich die Furche darüber schliesst. Mit speziell gefertigten Düsen, welche die Wirksamkeit dieser Spezialgeräte zusätzlich erhöhen, liefert Syngenta das optimale Zubehör. Tom fügt hinzu: „Diese Düsen arbeiten auch bei hohem Druck zuverlässig, erlauben sehr geringe Durchflussmengen und reduzieren die Verstopfung der Düsen auf ein Minimum.“

Landwirte sehen echte Vorteile

Düsen von Syngenta laufen den herkömmlichen Fabrikaten stetig den Rang ab. Nach Aussage von Tom Robinson bedeuten verbesserte Düsen eine wirksamere Bekämpfung des Unkrauts oder der Krankheit, weniger Verschwendung, niedrigere Kosten, bessere Erträge sowie noch höhere Sicherheit für Umwelt und Anwender.“

Britischer Landwirt Chris Ascroft ist überzeugter Anwender von Syngenta Düsen. Er berichtet, dass sich der Einsatz der Amistar® Düse für ihn mehr als bezahlt gemacht hat – dank längerer Spritzzeiten, besserer Bedeckung der Zielpflanzen und deutlich verminderter Abdrift. Mit der Hawk® Düse konnte er im laufenden Jahr neben Kosteneinsparungen eine wirksamere Unkrautkontrolle und deutlich höhere Ernteerträge erzielen.

Tom Robinson und seine engagierten Wissenschaftler Ben Magri und Tim Scott arbeiten im englischen Whittlesford bei Cambridge. Sie haben bereits eine Vielzahl innovativer Lösungen entwickelt. Man darf gespannt sein, womit sie als Nächstes „daherdüsen“...