|
Der Syngenta Standpunkt
|
Hintergrund Unter einer chemischen oder genetischen Schaltertechnologie versteht man die Möglichkeit, die Genaktivität durch den Einsatz externer Reize (zum Beispiel den Gebrauch einer spezifischen Chemikalie) "an-" oder '"abzuschalten". Eine Anwendungsmöglichkeit dieser Technologie ist die Förderung der natürlichen Widerstandsfähigkeit einer Pflanze gegen Schädlinge oder Krankheiten durch den Einsatz spezieller Chemikalien. In manchen Fällen fördert dies die Wirksamkeit bestimmter Gene. In anderen Fällen bewirkt die Behandlung, dass die Gene nur bei Bedarf aktiv werden. Als zusätzlicher Nutzen kann der Beginn der Abwehrreaktion gegen Schädlinge oder Krankheiten hinausgezögert werden. Mit Hilfe chemischer Schalter lassen sich grundlegende Mechanismen der Krankheitsresistenz erforschen und so neue Wege in der Behandlung von Krankheiten finden. Es wurde die Vermutung geäussert, dass chemische Schalter und andere Technologien dazu benutzt werden könnten, Pflanzen mit geschwächter Krankheitsabwehr zu züchten. Die kommerzielle Entwicklung solcher Pflanzen bringt keinerlei Vorteile und kommt für Syngenta nicht in Frage. Ein weiteres Beispiel für den möglichen Einsatz chemischer Schalter ist die Erzeugung von Hybridsaatgut. Hier können sie den Züchtern bei solchen Kulturpflanzen helfen, bei denen die Erzeugung von Hybriden normalerweise nur schwer möglich ist. Eine spezifische Chemikalie löst die Erzeugung steriler männlicher oder weiblicher Pflanzen aus, die Voraussetzung für die Hybridproduktion sind. Hybridsaatgut liefert leistungsfähigere Pflanzen und höhere Ernteerträge. |