Der Syngenta Standpunkt


Kinderarbeit ist in vielen besonders armen Ländern ein schwerwiegendes Problem. Das Unternehmen arbeitet mit anderen Organisationen zusammen, um praktikable Massnahmenpläne zu erarbeiten, mit denen betroffenen Kindern geholfen werden kann.

Der "Verhaltenskodex" von Syngenta verpflichtet das Unternehmen in seinen Geschäftspraktiken zu Offenheit, Transparenz und ethischem Verhalten. Dazu gehört auch der Respekt vor den Gesellschaften und Personen jeden Alters an denjenigen Orten, wo das Unternehmen tätig ist.

Syngenta beschäftigt keine Kinder. Soweit dies gesetzlich erlaubt ist, können jedoch junge Menschen für Teilzeitarbeit eingesetzt werden, um den saisonalen Erfordernissen der Landwirtschaft gerecht zu werden.


Hintergrund


Der Missbrauch von Kinderarbeit in einigen Teilen der Welt ist ein ernsthaftes Problem. Dieses ist eingebettet in ein wesentlich grösseres soziales Problemfeld ländlicher Armut und unzulänglicher Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Weil landwirtschaftliche Regionen davon besonders stark betroffen sind, achtet Syngenta darauf, dass das Unternehmen bei seinen Geschäftstätigkeiten eine verantwortungsvolle Rolle übernimmt.

In der Saatgutproduktion beispielsweise, geben die von Syngenta beauftragten Unternehmen auch ihrerseits des öfteren Aufträge weiter. Es handelt sich in vielen Fällen um kleine landwirtschaftliche Betriebe, die grösstenteils als Familienunternehmen geführt werden. Wie bei allen Kleinbauern auf der Welt hilft in diesen Fällen die ganze Familie bei der Arbeit auf dem Bauernhof mit. In den Verträgen zwischen Syngenta und den Saatgut produzierenden Landwirtschaftsbetrieben ist eindeutig festgelegt, dass alle Tätigkeiten so zu verrichten sind, dass den vor Ort gültigen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Ausbildung und zum Gesundheitsschutz von Kindern Rechnung getragen wird.

Syngenta leistet einen Beitrag zur Bewältigung des Problems der Kinderarbeit durch:

Entwicklung einer Technologie zur Saatgutproduktion, die den Arbeitsaufwand reduziert.

Durchführung von Ausbildungsprogrammen zur Verbesserung von Arbeitstechniken kleiner bäuerlicher Betriebe, um auch in der Nutzpflanzenproduktion den Arbeitsaufwand zu verringern.

Initiativen zur Förderung des Austauschs von Informationen, Arbeitspraktiken und Technologien zwischen den Landwirten in den Entwicklungsländern.

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