Biotreibstoffe
Biotreibstoffe – „Benzin“ aus Pflanzen und organischen Abfällen – sind eine erneuerbare Energiequelle. Pflanzen nehmen während des Wachstums Kohlendioxid auf, das bei der Verbrennung von Biotreibstoffen an die Umwelt abgegeben wird. Der Anbau und die Verarbeitung von Biotreibstoffen erfordern zwar zusätzliche Energie, aber insgesamt wird weniger Kohlendioxid ausgestossen als bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe.
Die Nachfrage nach Biotreibstoffen nimmt angesichts der weltweiten Besorgnis über den Klimawandel stetig zu. Für den Anbau von Brennstoffen („fuel farming“) eignet sich eine ganze Reihe von Nutzpflanzen. Pflanzlicher Zucker aus Mais oder Zuckerrohr kann zum Beispiel zur Herstellung von Bioethanol fermentiert werden.
Syngenta hat zusammen mit Diversa Corporation ein zehnjähriges Forschungsprojekt lanciert, um wirtschaftliche Methoden zur Umwandlung von Biomasse in gemischte Zucker zu entwickeln – ein entscheidender Schritt zur Herstellung von Biotreibstoffen. Siehe Nachrichten.
Im Rahmen eines Pilotprojekts in Grossbritannien liefern wir möglichst ertragreiches Rapssaatgut an Landwirte, deren Ernte zur Stromerzeugung genutzt wird. Siehe Fallstudie.
Syngenta unterstützt brasilianische Zuckerrohrpflanzer beim Anbau ertragreicherer Pflanzen für die Treibstoffproduktion. Dies verringert die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Brasilien verbraucht heute mehr Bioethanol aus Zuckerrohr für Kraftfahrzeuge und andere Anwendungen als jedes andere Land der Welt. Pflanzenschutzprodukte von Syngenta können zudem für höhere Zuckerrohrerträge sorgen.
Biotreibstoffe können auch zur nachhaltigen Landwirtschaft beitragen, da sie eine erneuerbare Energiequelle für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Geräte darstellen.
Grüner Treibstoff:Ein Arbeiter auf der Plantage von São José Do Rio Preto erntet Zuckerrohr, aus dem Treibstoff für brasilianische Fahrzeuge gewonnen wird. |


