GSU-Management
Das GSU-Managementsystem von Syngenta gilt sowohl für die globale als auch die verschiedenen lokalen Ebenen. GSU-Standards und Prioritäten werden auf Gruppenebene festgelegt und lokal umgesetzt. Regionales und globales Management prüfen die jährlichen Leistungsdaten aus unseren Standorten. Die Ergebnisse werden zur Beurteilung der Leistung der Syngenta Gruppe und zur Festlegung der Prioritäten und Ziele für das Folgejahr herangezogen.
Die globale Ebene
Das Syngenta Executive Committee überprüft die lokalen GSU-Leistungsdaten, die von GSU-Managern der Gruppe und der Regionen zusammengestellt wurden. Die GSU-Manager der Gruppe und der Regionen arbeiten dann gemeinsam mit den lokalen Managern an der Umsetzung möglicherweise geänderter GSU-Richtlinien und an der Erstellung von Zielen für das Folgejahr.
Die lokale Ebene
Die Linienmanager sorgen dafür, dass alle Aktivitäten im Einklang mit den GSU-Grundsätzen und den zugehörigen Verpflichtungen durchgeführt werden. Die lokalen GSU-Grundsätze mussen mit der globalen GSU-Politik von Syngenta übereinstimmen und zusätzlich den gesetzlichen Vorschriften vor Ort entsprechen. Falls Vorschriften auf lokaler Ebene weniger streng sind als Syngenta’s, gelten die Syngenta Standards.
Das GSU-Management umfasst auf lokaler Ebene fünf Schritte (siehe dazu das nachstehende Diagramm):
1) Die lokalen Manager müssen eine Erstbeurteilung durchführen, um Gefahren am Arbeitsplatz zu identifizieren und die Einhaltung der GSU-Standards von Syngenta sowie der lokalen Vorschriften sicher zu stellen. Die Manager müssen Risiken identifizieren und gegebenenfalls Schritte zu deren Beseitigung oder zumindest deren Kontrolle unternehmen.
2) Alle Standorte sollten über die nötigen Systeme verfügen, mit denen sich die GSU-Grundsätze sowie die gesetzlichen Vorschriften umsetzen lassen. Auf der Basis der konzernweiten Ziele legen die lokalen Manager ihre eigenen GSU-Ziele fest. In speziellen Verbesserungsplänen wird festgelegt, wie die Ziele erreicht werden sollen.
3) Die Manager sind für die Ermittlung des Schulungsbedarfs ihres Personals verantwortlich. Sie müssen dafür sorgen, dass eine laufende Kommunikation zum Thema GSU mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stattfindet und dass die GSU-Verfahren sorgfältig dokumentiert werden.
4) Die einzelnen Standorte müssen über Systeme zur laufenden Beobachtung der Leistungen verfügen. So lässt sich sicherstellen, dass Verbesserungen erzielt und negative Trends frühzeitig erkannt werden. Alle Standorte müssen über ihre Leistungen berichetn, um Fortschritte messen, Trends aufzuzeigen und das Syngenta Executive Committee insgesamt über die GSU-Leistungen informieren zu können. Schwerwiegende Zwischenfälle oder Verletzungen sind der obersten Geschäftsleitung unverzüglich zu melden.
5) Die Manager beteiligen sich an der jährlichen Überprüfung der Standortleistungen durch das regionale und globale Management. Die Leistungsdaten werden so zusammengestellt, dass Trends ermittelt, künftige Prioritäten gesetzt und Informationen ausgetauscht werden können, um eine Wiederholung unerwünschter Ereignisse auszuschliessen. Das hilft bei der Festlegung der globalen GSU-Prioritäten für das kommende Jahr.
Das lokale Syngenta GSU-Managementsystem

