Umweltleistungen
Syngenta setzt sich für die kontinuierliche Verringerung der Umweltwirkungen ihrer Tätigkeiten ein. 2006 konzentrierten wir unsere Anstrengungen auf die Abfallreduktion und die Senkung des Energieverbrauchs.
Wichtigste Kennzahlen 2006:- Senkung des Energieverbrauchs um 7%
- Senkung der CO2-Emissionen um 4%
- Senkung der Sonderabfälle um 32 %
- Senkung der haus- und gewerbeähnlichen Abfälle um 17%
- Senkung des Wasserverbrauchs um 6%
- Keine signifikanten ungeplanten Emissionen
Weitere Daten und Einzelheiten zu unseren Fortschritten in den einzelnen Bereichen finden Sie in den aufklappbaren Abschnitten weiter unten.
Energieverbrauch insgesamt (Terajoule) 2003 - 2006
Energieverbrauch (TJ)

Energieverbrauch nach Art, 2006

Kohlendioxidemissionen (Tausend Tonnen) 2003 – 2006
CO2-Emissionen (in 1000 Tonnen)*

*Berichtigte Daten für 2004 und 2005
Klimaerwärmungspotenzial (CO2-Äquivalente in Tausend Tonnen) 2004 – 2006
CO2-Äquivalent (1000 Tonnen)*

*Berichtigte Daten für 2004 und 2005
2006 konnten wir unseren Energieverbrauch um 9 % und unserer Kohlendioxidemissionen um 10% verringern. 12 Produktionsstandorte setzten sich im Laufe des letzten Jahres Energiesparziele. Bis Ende Jahr hatten neun davon ihre Ziele erreicht oder übertroffen.
In den USA gelang es unserem Bereich Seeds, 43 % seiner Lastwagen auf Biodiesel umzurüsten. Ferner ist geplant, im Zuge der Erneuerung des Wagenparks die gesamte Flotte auf erneuerbare Treibstoffe umzustellen.
Syngenta Biotechnology errichtet in den USA ein umweltschonendes Labor. Die Anlage soll als eine der ersten im Land gemäss dem LEED-Bewertungssystem (Leadership in Energy and Environmental Design) zertifiziert werden. LEED fördert ein Gebäudedesign, das sich durch Energieeinsparungen, intelligente Nutzung von Baumaterialien und Ressourcen, gute Luftqualität im Inneren und Wassereinsparungen auszeichnet.
2006 lancierten wir die SynEnergy-Kampagne, um unsere Mitarbeitenden zu Energieeinsparungen zu bewegen. Dazu gehörte ein Wettbewerb, bei dem Vorschläge zu Energieeinsparungen prämiert wurden. Für jeden Vorschlag erhielten die Mitarbeitenden eine energiesparende Glühbirne. Insgesamt gingen über 800 Zuschriften ein. Ausserdem haben wir eine Broschüre mit Top-Tipps für Energieeinsparungen am Arbeitsplatz, zu Hause und im Auto verfasst, die in unserem Intranet verfügbar ist.
Anderweitige Luftemissionen (Tonnen) 2003-2006
Emissionsart |
2004 | 2005 | 2006 |
| NOx * | 455 | 518 | 465 |
| Nicht halogenierte VOCs | 397 | 343 | 293 |
| Partikel | 51 | 95 | 62 |
| SO2 | 41 | 31 | 25 |
| Halogenierte VOCs | 30 | 26 | 19 |
*Berichtigte Daten für 2004 und 2005
Der Rückgang der Luftemissionen 2006 ist hauptsächlich auf Energie- und Abfallsparprogramme zurückzuführen.
Wasserverbrauch (Millionen Tonnen) 2003 - 2006

Wasserverbrauch nach Art 2006

Wir sind zur weiteren Senkung unseres Wasserverbrauchs entschlossen, indem wir unsere Effizienz steigern und so weit wie möglich auf Wasser-Recycling setzen.
Abwasserinhaltsstoffe nach Art (Tonnen) 2003 - 2006
Art |
2003 | 2004 | 2005 | 2006 |
| Lösliche Salze | 169,767 | 173,345 | 169,267 | 115,243 |
| Chemischer Sauerstoffbedarf (COD) | 7,907 | 9,047 | 8,652 | 6,321 |
| Gesamter organischer Sauerstoff (TOC) | 2,706 | 3,033 | 2,914 | 1,877 |
| Biologischer Sauerstoffbedarf (BOD) | 2,239 | 2,682 | 2,444 | 1,450 |
| Schwebstoffe | 558 | 861 | 931 | 553 |
| Stickstoff | 320 | 456 | 356 | 475 |
| Phosphate | 50 | 68 | 67 | 211 |
| Organische Halogenate | 3 | 2 | 2 | 1 |
Die Gesamtmenge der erzeugten Sonderabfälle verringerte sich 2006 um 47 % (von 180’000 Tonnen auf 122’400 Tonnen).
Volumen der Sonderabfälle (Tausend Tonnen) 2003-2006


Entsorgung der Sonderabfälle nach Methode, 2004-2006
Entsorgung (%) |
2004 | 2005 | 2006 |
| Verbrennung | 33 | 37 | 54 |
| Deponie | 11 | 20 | 1 |
| Recycling/Wiederverwendung | 42 | 32 | 29 |
| Sonstige | 14 | 11 | 15 |
Die Verringerung der Sonderabfälle war 2006 ein wichtiges Ziel. Von den zehn Produktionsstandorten, die sich entsprechende Vorgaben gesetzt hatten, konnten sieben ihre Reduktionsziele erreichen oder übertreffen.
So haben wir beispielsweise 2006 an unserem Standort in St. Gabriel (USA) eine Anlage zur Umwandlung von Salzsäure in Kalziumchlorid errichtet. Dies generiert zusätzliche Einnahmen und senkt die Abfallmenge in zwei Fabriken von Syngenta.
2006 gelang uns eine Verringerung der Sonderabfälle um 36 %. Dies ist hauptsächlich auf weniger Abbrucharbeiten und somit auf geringere Mengen an wegzuschaffendem Bauschutt und Bodenmaterial zurückzuführen.
Volumen der Haus- und gewerbeähnlichen Abfälle (Tausend Tonnen) 2003- 2006

* Berichtigte Daten von 2005
Haus- und gewerbeähnliche Abfälle nach Art, 2006

Entsorgung von Haus- und gewerbeähnlichen Abfällen 2004-2006
Entsorgung (%) |
2004 | 2005 | 2006 |
| Verbrennung | 9 | 19 | 24 |
| Deponie | 21 | 13 | 22 |
| Recycling/Wiederverwendung | 43 | 45 | 44 |
| Sonstige | 27 | 23 | 22 |
Die 29 % der Haus- und gewerbeähnlichen Abfälle, die unter „Sonstige“ aufgeführt sind, bestehen grösstenteils aus behandeltem Saatgut, das zur Umwandlung in Alkohol an Dritte geliefert wird.
Nach Schätzungen einer amerikanischen Studie sorgte Syngenta durch Einführung von wasserlöslichen Packungen und wieder verwendbaren Behältern dafür, dass zwischen 2001 und 2005 über 9,66 Millionen Kilogramm Plastik und 14,81 Millionen Kilogramm Papier nicht in den Abfallstrom oder auf Deponien gelangten.
Wegen Verstoss gegen eine Umweltvorschrift im Jahr 2002 wurde Syngenta 2006 in den USA mit einer Geldstrafe von USD 40'000 belegt. Inzwischen hat das Unternehmen Abhilfemassnahmen getroffen, um ähnliche Fälle in Zukunft zu verhindern.
Zahl der Umweltereignisse, 2003-2006
| 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | |
| Geldstrafen und/oder Strafverfahren | 3 | 0 | 0 | 1 |
| Signifikante ungeplante Emissionen* | 3 | 2 | 1 | 0 |
Als signifikante ungeplante Emissionen werden jene Emissionen definiert, die über das jeweilige Standortareal hinaus gelangen und entweder ausserhalb des Standorts zu Umweltschäden führen und/oder offizielle Beschwerden von Nachbarn oder Aufsichtsbehörden nach sich ziehen.

