Verbesserung der Lebensqualität
Viele Pflanzenschutzprodukte finden auch ausserhalb der Landwirtschaft Anwendung. Das Portfolio im Bereich Professional Products enthält Produkte zur Saatgutbehandlung, für Rasen und Garten, zum Einsatz im Haus sowie Produkte für das öffentliche Gesundheitswesen.
Eine der wirksamsten Methoden zur Bekämpfung von Malaria besteht zum Beispiel in der Kontrolle des Krankheitsüberträgers – der Stechmücke. Syngenta ist führend in der Lieferung von Insektiziden zur Behandlung von Hausinnenräumen im Rahmen von Kampagnen zur Malariabekämpfung. Das Insektizid ICON® wirkt zuverlässig auch unter schwierigen Klimabedingungen und bietet damit eine langfristige Kontrolle.
Syngenta bietet in Ergänzung dazu Schulungen an, in denen die gefährdete Bevölkerung lernt, die Brutstätten der Mücken zu identifizieren und die Produkte sicher und wirkungsvoll einzusetzen. In den vergangenen zwei Jahren haben mehr als 1 100 Menschen in Kenia und Tansania an diesen entscheidenden Schulungen teilgenommen.
Syngenta unterstützt zudem „Roll Back Malaria“, eine Partnerschaft, die 1998 von der Weltgesundheitsorganisation WHO, dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF, dem UNEntwicklungsprogramm UNDP und der Weltbank ins Leben gerufen wurde. Das Ziel dieses Projektes ist es, die Ausbreitung von Malaria bis zum Jahr 2010 zu halbieren.
In Nigeria unterstützt die Syngenta Initiative gegen Malaria und Moskitos die staatlichen Bemühungen bei der Bekämpfung der Malaria. Das Unternehmen investiert mehr als USD 100 000 in diese Initiative. Im Jahr 2006 organisierte Syngenta gemeinsam mit Shell ein Jugend-Gesundheitsforum in Nigeria, um junge Menschen über das Malariarisiko und die Wichtigkeit der Kontrolle von Krankheitsüberträgern zur Verhinderung der Ausbreitung der Malaria aufzuklären.

An Malaria sterben jedes Jahr über eine Million Menschen, in der Mehrzahl afrikanische Kinder und werdende Mütter. Eine der wirksamsten Methoden im Kampf gegen Malaria besteht in der Kontrolle der Mückenarten (Vektoren), welche die Krankheit übertragen. Dies geschieht durch Identifizierung der Brutstätten und Besprühen mit Insektizid.
In den Entwicklungsländern besorgen Hilfsorganisationen die Finanzierung der Sprühteams, die von lokalen Gesundheitsbehörden beauftragt werden. Die grösste Herausforderung bei der Malariabekämpfung besteht darin, Behördenvertreter und Sprühteams in der effizienten Anwendung zu schulen und zugleich die logistische Unterstützung bereitzustellen, die gewährleistet, dass die richtigen Pestizide zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort eingesetzt werden.
„Hier kommen wir ins Spiel“, meint John Ndungu von Syngenta. „Wir arbeiten beim Kampf gegen Malaria mit Gesundheitsministerien, UN-Organisationen und Spenderorganisationen zusammen, um die Menschen in den Methoden der wissenschaftlichen Ausrottung zu schulen. Sobald sie über das notwendige Wissen verfügen, fällt es ihnen leichter, die Lebensräume der Mücken zu erkennen und unser Insektizid sicher und wirkungsvoll einzusetzen.
“ In den ersten neun Monaten 2006 schulte Syngenta allein in Kenia über 150 Menschen. Im Jahr davor hatten 300 Menschen in Kenia und 650 in Tansania an diesen entscheidenden Schulungen teilgenommen.
„Wir schätzen, dass unsere Aktivitäten bis Ende 2006 mehr als 2,5 Millionen Menschen in ganz Ostafrika vor Malaria geschützt haben“, meint John Ndungu.
Syngenta ist ein führender Anbieter von Insektiziden, die im Rahmen von Kampagnen zur Malariabekämpfung in der Behandlung von Hausinnenräumen eingesetzt werden. Die unter der Marke ICON® verkauften Produkte enthalten Lambda-Cyhalothrin und sind dafür bekannt, dass sie auch unter schwierigen Klimabedingungen zuverlässig wirken und damit eine langfristigere Kontrolle als andere Produkte bieten.
„Wir nutzen unser ausgedehntes Vertriebsnetz in Kenia, Uganda, Tansania, Ruanda, Burundi, im Südsudan und in weiteren Ländern Ostafrikas, um das Insektizid dorthin zu liefern, wo es benötigt wird. Es ist äusserst wichtig, dass ICON® sachgerecht eingesetzt wird, deshalb stellen wir auch die Druckpumpen bereit, um eine wirksame Anwendung durch die umfassend geschulten Teams zu gewährleisten“, erklärt John.

