Innovationen im Pflanzenschutz
Chemische und biologische Pflanzenschutzprodukte von Syngenta sind unerlässlich zum Erhalt und zur erweiteten Verbesserung des Ertrags in der Landwirtschaft. Sie schützen vor Pflanzenkrankheiten und Schädlingen.
Seit der Gründung von Syngenta im Jahr 2000 hat das Unternehmen durch die Einführung von über 190 neuen Produkten ihr Portfolio modernisiert und das Produktsortiment weiterentwickelt. Im Jahr 2006 wurden zwei neue Pflanzenschutzmittel eingeführt – AXIAL® und AVICTA®. Bis zum Jahr 2012 sollen noch sechs weitere folgen.
Die folgenden Beispiele veranschaulichen, wie unsere Produkte zu einer nachaltigen Landwirtschaft beitragen. Weitere Informationen über unsere gesamte Produktgamme finden Sie unter Produkte & Dienstleistungen .
AVICTA® ist eine Saatgutbehandlung, die vor Nematoden, mikroskopisch kleinen Fadenwürmern, schützt. Nematoden können die Ernteerträge durch Befall der Pflanzenwurzeln erheblich reduzieren. Allein in Baumwollpflanzen in den USA wird der Schaden auf jährlich USD 400 Mio. geschätzt. AVICTA® wurde 2006 in den USA zur Anwendung in Baumwolle und Gemüse eingeführt und stellt die erste bedeutende Innovation in der Kontrolle von Nematoden seit mehr als 30 Jahren dar. Es wird eine geringere Dosis als bei anderen Behandlungen benötigt und die Substanz wirkt bereits wenige Stunden nach der Anwendung. Bereits im ersten Jahr wurde AVICTA® auf mehr als 800000 Hektar Land erfolgreich eingesetzt.
Biologische Schädlingskontrolle ist ein wesentlicher Bestandteil des integrierten Pflanzenschutzes. Der Einsatz nützlicher Insekten, wie beispielsweise Marienkäfer, ersetzt Anwendungen von Pflanzenschutzmitteln und reduziert dadurch das Risiko der Resistenzentwicklung der Schädlinge. Syngenta führte 2006 bei ihrem Bioline-Sortiment zwei neue biologische Produkte ein. Eine Raubmilbe, die unter der Handelsbezeichnung ANDERLINE® angeboten wird, ist bei Freilandpflanzen wie Rebstöcken und Obst effektiv. Eine andere Raubmilbe mit der Handelsbezeichnung SWIRSKILINE® greift Blattläuse an, die zu den am schwierigsten zu kontrollierenden Schädlingen zählen.
Im Juni 2006 unterzeichnete Syngenta eine Vereinbarung mit dem chinesischen Landwirtschaftsministerium über die Entwicklung eines modernen Pflanzenschutzprogramms für einen Hybridreis, der mit höheren Erträgen einen Beitrag zur Ernährung des bevölkerungsreichsten Staates der Welt leisten soll.
Das Projekt, unterstützt vom „Syngenta Agricultural Education, Research and Rural Development Fund“, konnte bei geringerem Aufwand den Ertrag im Vergleich zum konventionellen Pflanzenschutz um mehr als ein Drittel steigern.
Der Fonds vergab an 220 Studenten Stipendien für den Besuch von landwirtschaftlichen Hochschulen und unterstützte mehr als 5 000 Schulungsveranstaltungen in ländlichen Gebieten, an denen Landwirte in der sicheren Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und in moderner Pflanzenschutztechnologie unterwiesen wurden.

