Forschung und Entwicklung
Jeden Tag gehen Ernteerträge verloren, und dies trotz Anwendung moderner Pflanzenschutzprodukte und neuer Pflanzensorten. Die fortlaufende Entwicklung einer Kombination aus chemischer Kontrolle, fortschrittlicher Genetik, integriertem Anbaumanagement und Biotechnologie wird langfristig zu Verbesserungen beitragen, die zur Unterstützung einer nachhaltigen Landwirtschaft erforderlich sind.
Syngenta hat im Jahr 2006 rund USD 800 Mio. in Forschung und Entwicklung (F&E) investiert. Etwa 4 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in F&E tätig. Syngenta hat Hunderte von Kooperationen mit externen Forschungspartnern und Universitäten.
Die während der Entdeckungs- und Entwicklungsphasen in den Forschungszentren von Syngenta gesammelten Daten werden von unabhängigen Experten ausgewertet und beurteilt. Zu allen Pflanzenschutzprodukten werden detaillierte Informationen zum Abbau der Chemikalien in Pflanzen, Boden und Wasser ermittelt sowie die Verteilung und Transportgeschwindigkeit in der Umwelt bestimmt. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse sind die Grundlage für die Beurteilung der möglichen Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit.
Syngenta unterstützt die weitere Entwicklung ihrer Produkte auch nach deren Marktzulassung. Zu diesem Zweck arbeitet Syngenta eng mit Landwirten sowie staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen zusammen, damit diese von dem Wissen und der Erfahrung des Unternehmens profitieren können.
Der Schutz des geistigen Eigentums ist notwendig, um Innovationen zu fördern. Patente stellen sicher, dass langfristige Investitionen in die Forschung nicht verloren gehen. Sie erlauben es zudem, wissenschaftliche Entdeckungen und Weiterentwicklungen zu veröffentlichen und dadurch die öffentliche Forschung zu fördern. Genetisches Material, wie zum Beispiel ein bestimmtes Gen, kann in seiner natürlichen Umgebung nicht patentiert werden. Patentiert werden nur einzigartige genetische Eigenschaften, die durch spezielle Züchtung oder mithilfe der Gentechnik entwickelt wurden. In Entwicklungsländern verfolgt Syngenta keinen patentrechtlichen Schutz von Saatgut und biotechnologischen Herstellungsverfahren.
Tierversuhe sind nach wie vor wichtig für die Sicherheitsprüfung von Pflanzenschutzprodukten und werden von den Registrierungsbehörden in aller Welt vorgeschrieben. Syngenta versucht wo immer möglich Alternativmethoden einzusetzen. Wo der Einsatz von Tieren in den Forschung unverzichtbar ist, führen wir bei den entsprechenden Versuchsreihen strenge Kontrollen durch, um so ein Maximum an Tierschutz zu gewährleisten.
Syngenta beteiligt sich and der öffentlichen Diskussion mit den Regulierungsbehörden zur Reduktion des Einsatzes von Tieren in der Forschung. Die Firma ist aktives Mitglied des „European Partnership for Alternative Approaches to Animal Testing”.
Syngenta arbeitet auch mit dem UK National Centre for Reduction, Refinement and Replacement bei der Entwicklung und Einführung von Alternativmethoden zusammen.

