Beitrag zur Nahrungssicherheit

Es ist notwendig, sich intensiver mit Nahrungssicherheit zu befassen und diese rückt auch auf den nationalen Agenden immer stärker in den Fokus. Jeden Tag gehen fast 1 Milliarde Menschen hungrig zu Bett – und künftig werden es wohl noch mehr, da die Weltbevölkerung bis 2050 voraussichtlich auf 9 Milliarden anwachsen wird.

Was versteht man unter Nahrungssicherheit?

Der Welternährungsgipfel 1996 definierte Nahrungssicherheit als „Zugang aller Menschen zu jeder Zeit zu ausreichend gesunden und nahrhaften Nahrungsmitteln, die nötig sind, um ein gesundes und aktives Leben zu führen“.

Um die wachsende Bevölkerung zu ernähren, müssen die Landwirte die Nahrungsproduktion bis 2050 um mindestens 70 Prozent steigern.1 Mit Blick auf die Megatrends Bevölkerungswachstum, steigender Wohlstand und Verstädterung wird es nicht einfach sein, Nahrungssicherheit zu gewährleisten. Die Menschen brauchen nicht nur mehr Nahrung, sondern möchten auch eine grössere Vielfalt – wie Fleisch, Milcherzeugnisse, Obst und Gemüse.

Während die Nachfrage wächst, ist es jedoch für die Landwirte schwieriger denn je, ihre Produktivität zu steigern. Es wird erwartet, dass knappe Wasser-, Energie- und Bodenressourcen die Nahrungsproduktion der kommenden Jahrzehnte prägen. Schon heute nutzt die Landwirtschaft 40% der weltweiten Landoberfläche 2 und 70% des verfügbaren Süsswassers.3 Die Landwirtschaft muss auch die Artenvielfalt schützen: sie muss ihre Produktivität steigern, ohne weiter in natürliche Ökosysteme einzudringen. Zudem kommt die Klimaveränderung erschwerend hinzu, die in manchen Regionen bereits zu höheren Temperaturen und unberechenbarem Wetter führt.

Diese Herausforderungen werden besonders ländliche Gemeinschaften in Entwicklungsländern spüren. Sie brauchen höhere Investitionen in landwirtschaftliche Produktivität und Rentabilität, um die sozioökonomische Entwicklung voranzutreiben und Hunger und Armut zu überwinden.

Entwicklung eines nachhaltigen Produktionssystems für die Landwirtschaft

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Syngenta ist überzeugt, dass die Landwirte ausreichend produzieren können, um den weltweiten Bedarf an Nahrungsmitteln, Fasern und Brennstoffen zu decken und unseren Planeten für kommende Generationen zu bewahren. Hierfür bedarf es eines systemischen Ansatzes, der Technologie, Land und Menschen verbindet. Diese drei Elemente bilden die Basis eines nachhaltigen Produktionssystems, in dem eine starke Wertschöpfung im ländlichen Raum sowie Ressourceneffizienz der Schlüssel zur Nahrungssicherheit sind.

Unsere modernen Lösungen für die Landwirtschaft – kombiniert mit unterstützender Infrastruktur, Zugang zu Märkten, Informationen und finanziellen Ressourcen – ermöglichen es ländlichen Gemeinschaften, die Produktivität und Rentabilität ihrer Betriebe zu steigern und wirken sich gleichzeitig positiv auf Wasser, Land und Artenvielfalt aus.

Dieses nachhaltige Produktionssystem hilft Landwirten, höhere Einkommen zu erzielen, besser zu leben und das Ackerland verantwortungsvoll zu nutzen.

 

  1. FAO, “How to feed the world in 2050,”
  2. World Bank
  3. UNESCO